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Zweistündige SperrungZug erfasst Gleisarbeiter – 21-Jähriger bei Köln schwer verletzt

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Gleisarbeiter bei Bahnunfall schwer verletzt

Der junge Mann wurde in eine Klinik gebracht.

Ein Bahnarbeiter erlitt bei einer Kollision mit einem Zug in Frechen-Königsdorf schwere Verletzungen. Erinnerungen an ein Zugunglück in Hürth.

In der Nacht auf Donnerstag ereignete sich am Bahnhof in Frechen-Königsdorf ein schwerwiegender Vorfall. Ein 21 Jahre alter Mann, der an den Gleisen arbeitete, wurde von einem Regionalexpress RE9 getroffen und erlitt dabei erhebliche Verletzungen. Laut Informationen der dpa, die sich auf eine Sprecherin der Kölner Bundespolizeiinspektion beruft, näherte sich der Zug aus Richtung Köln, als der Zusammenstoß passierte. Der RE9 fährt zwischen Köln und Aachen.

Der Arbeiter, dessen Herkunftsort Gelsenkirchen ist, erhielt am Unfallort eine notärztliche Erstversorgung und wurde anschließend in ein Krankenhaus transportiert. Zur exakten Ursache des Geschehens liegen nach Aussage der Sprecherin noch keine Erkenntnisse vor. Die Untersuchungen zu dem Vorfall sind noch nicht abgeschlossen.

Sperrung der RE-9-Linie für circa zwei Stunden

Die Konsequenz des Unglücks war eine rund zweistündige Sperrung der Bahnlinie des RE 9. Die dpa meldet des Weiteren, dass sich bei sieben Zügen eine kumulierte Verspätung von 93 Minuten ergab. Ferner waren sieben teilweise Streckensperrungen sowie eine gleiche Anzahl an Umleitungen notwendig.

Der Unfall erinnert ein Unglück, das sich im Mai 2023 auf den Gleisen in Hürth ereignet hatte. Dort waren bei sogenannten Stopfarbeiten zwei Arbeiter von einem Intercity erfasst und getötet worden. Im Prozess wurde der Hauptangeklagte von dem Amtsgericht Brühl im Sommer 2025 freigesprochen.