Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) beginnt im Frühjahr mit dem Bau der Primärnester, die sich noch gut entfernen lassen.
Invasive ArtStadtwerke Hürth rufen Bürger auf, Funde der Asiatischen Hornisse zu melden

Eine Asiatische Hornisse sitzt auf ihrem Nest. (Symbolfoto)
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Die Stadtwerke Hürth rufen Bürgerinnen und Bürger auf, Sichtungen der Asiatischen Hornisse zu melden. Hintergrund ist die zunehmende Ausbreitung der invasiven Art, die ursprünglich aus Südostasien stammt und sich seit einigen Jahren auch in Deutschland ausbreitet. 2020 wurde sie erstmals in Nordrhein-Westfalen, 2023 dann auch im Rhein-Erft-Kreis gesichtet.
Hürth: Nester sollten nicht selbst entfernt werden
Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) beginnt im Frühjahr mit dem Bau der Primärnester, die sich gut bekämpfen lassen, da sie klein, leicht erreichbar und relativ leicht zu beseitigen sind, wird informiert. Zu Beginn haben sie die Größe eines Golfballs, können aber im Verlauf auf die Ausmaße eines Handballs wachsen. Primärnester befinden sich meist in Brust- und Augenhöhe oder an geschützten Stellen in menschlicher Umgebung. Typische Orte sind Dachvorsprünge und Rollladenkästen, offene Holz- oder Geräteschuppen, unter Balkonen oder in Hecken und Sträuchern. Die Stadtwerke Hürth weisen darauf hin, dass ein Nest nicht selbst entfernt werden sollte –das erledigen Fachleute mit entsprechender Schutzausrüstung.
Sichtungen von Nestern können über den städtischen Mängelmelder gemeldet werden, möglichst mit Foto und genauer Standortangabe. Alternativ besteht die Möglichkeit, sich telefonisch unter 02233 /7106494 zu melden oder per E-Mail an die Stadtwerke Hürth zu wenden.
Hinweis zum Unterschied zur einheimischen Hornisse (Vespa crabro): Die Asiatische Hornisse hat eine schwarze Grundfärbung mit gelben Streifen. Die einheimische Hornisse hat eine rot-braune Grundfärbung und einen gelben Hinterleib mit schwarzer Zeichnung.

