Nach einer Phase rückläufiger Entwicklungen sei der Immobilienmarkt wieder gefestigt, teilt die Immobilienfirma Laufenberg mit.
ImmobilienKauf- und Mietpreise in Rhein-Erft sind leicht gestiegen

Die Preise für Wohnimmobilien in Hürth sind leicht gestiegen. (Symbolbild)
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Den aktuellen Immobilienmarktbericht für Pulheim sowie die umliegenden Städte Frechen und Hürth hat die Immobilienfirma Laufenberg veröffentlicht. Nach einer Phase rückläufiger Entwicklungen sei der Immobilienmarkt wieder gefestigt, heißt es dort. Die Kauf- und Mietpreise seien leicht angestiegen, während die Bodenrichtwerte erstmals unverändert geblieben seien. Das deute auf eine zunehmende Stabilisierung des Marktes hin.
Im Jahresvergleich 2025 zu 2024 sei der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Wohnimmobilien in Pulheim um rund ein Prozent gestiegen – von 3.917 Euro auf 3.960 Euro. Es sei der erste leichte Anstieg, nachdem die Preise seit dem Höchststand im Jahr 2022 (4.521 Euro pro Quadratmeter) spürbar nachgegeben hätten. Insgesamt liege das Preisniveau aktuell noch rund 12,4 Prozent unter diesem Wert.
Rhein-Erft: Hohe Nachfrage
„Viele Kaufinteressenten haben sich inzwischen auf das aktuelle Zinsniveau eingestellt. Entscheidungen, die zunächst aufgeschoben wurden, werden jetzt wieder aktiv getroffen. Gleichzeitig treten Interessenten deutlich informierter und mit konkreteren Vorstellungen an uns heran“, sagt Sarah Bredt, Immobilienkauffrau bei Laufenberg Immobilien.
Mietpreise in Pulheim würden weiter ansteigen, innerhalb eines Jahres durchschnittlich um rund 4,3 Prozent, von 12,43 auf 12,97 Euro pro Quadratmeter. Die Entwicklung verlaufe kontinuierlich. Grund dafür bleibe die hohe Nachfrage nach Wohnraum bei gleichzeitig begrenztem Angebot.
Gestiegene Mietpreise in Hürth
Ein Blick auf die umliegenden Städte zeige ähnliche Entwicklungen, auch in Hürth gebe es bei Wohnimmobilien einen Preisanstieg. Mit 3.916 Euro pro Quadratmeter seien die Preise im Vergleich zum Vorjahr 2024 mit 3.823 Euro pro Quadratmeter um etwa 2,4 Prozent gestiegen. In Frechen zeichne sich hingegen ein minimaler Preisrückgang ab, hier sei der durchschnittliche Quadratmeterpreis von 3.946 auf 3.943 Euro gefallen.
Gleichzeitig seien die Mietpreise in beiden Städten deutlich gestiegen, jeweils um mehr als fünf Prozent. Unverändert hingegen zeigten sich die Bodenrichtwerte in Pulheim, Frechen und Hürth im Vergleich zum Vorjahr. In Pulheim liege der durchschnittliche Bodenrichtwert bei 560 Euro pro Quadratmeter. Die höchsten Werte würden im Zentrum und im nördlichen Stadtgebiet mit bis zu 670 Euro erreicht, während Stommelerbusch mit rund 400 Euro zu den günstigeren Lagen zähle.
Auch in Frechen mit durchschnittlichen 504 Euro pro Quadratmeter und Hürth mit 489 Euro pro Quadratmeter zeige sich ein stabiles Niveau. Spitzenwerte würden in Frechen-Königsdorf liegen bei bis zu 730 Euro, sowie in Hürth-Efferen mit rund 720 Euro. Die Bodenrichtwerte verharrten nach leichtem Anstieg im Jahr 2024 erstmals auf einem konstanten Niveau. Den vollständigen Marktbericht 2026 stellt Laufenberg Immobilien als kostenfreies E-Paper zur Verfügung.

