Die Jecken gingen die Heckenhofstraße gleich dreimal - so bekam der Samstagszug die nötige Länge.
Karneval in Neunkirchen-SeelscheidWenn et Trömmelche jeiht in Pohlhausen

Bereits am Sanstag gingen die ersten Züge in Rhein-Sieg: Der Verkehrs- und Verschönerungsverein Pohlhausen kehrt den Neunkirchen-Seelscheider Ortsteil.
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„D'r Zoo kütt“, hieß es am Karnevalssamstag (14. Februar) in Pohlhausen, denn vorneweg liefen Jecke in Tierkostümen. Auch Pandas im „Bambusfieber“ waren zu sehen. Und das gleich drei Mal: Denn weil der Zug nicht die Gruppenstärke des Kölner Rosenmontagszugs hat und die Heckenhofstraße auch nicht die Aachener Straße ist, laufen die Gruppen eben drei Mal durch das Dorf. Und damit sich die Streckenführung ändert, wechseln die Jecken am Wegesrand einfach den Standort.
Durch das Tambourcorps Pohlhausen-Birk klang das Intro von „Wenn et Trömmelche jeiht“ richtig authentisch. Unter dem Motto „Neue Besen kehren gut“ machte der Verkehrs- und Verschönerungsverein seinen neuen Vorstand bekannt: Die Gruppe lief als Besen verkleidet.
Kinderprinzenpaar Emma I. und Lean I. aus dem Kindergarten
Der Kindergarten wiederum ließ Herzen sprechen: Eltern und Kids zeigten sich in klassischem Rosa, aber auch als Lebkuchenherzen verkleidet – mit Alaaf-Aufschrift. Erstmals hatte der Kindergarten mit Emma I. und Lean I. ein eigenes Kinderprinzenpaar.

Das Nashorn ist los im Pohlhausener Zug.
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Die Jecken trotzten den Temperaturen von einem Grad über Null und machten sich entsprechend über die Erbensuppe vom Dorfplatz her, die schnell ausverkauft war.
