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Leiche ohne Kopf32-Jährige Frau getötet – Tatverdächtiger in Bonn dem Haftrichter vorgeführt

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Lebensgefährte wegen dringenden Tatverdachts des Totschlags verhaftet. (Symbolfoto)

Mann wegen Totschlags in Haft. (Symbolfoto)

Der Mann wurde nach seiner Überführung aus Äthiopien einem Haftrichter in Bonn vorgeführt. Er steht unter dringendem Tatverdacht des Totschlags.

Im Fall der getöteten 32-jährigen Frau aus Bonn ist der tatverdächtige Lebensgefährte von Äthiopien nach Deutschland überführt worden. Der 41-Jährige wurde am Freitagmittag einem Haftrichter beim Amtsgericht Bonn vorgeführt, wie die Staatsanwaltschaft und die Polizei Bonn in einer gemeinsamen Erklärung mitteilten.

Auslieferung aus Äthiopien

Der Mann hatte sich nach der Tat nach Äthiopien abgesetzt und befand sich dort seit Ende November 2025 in amtlicher Verwahrung. Nachdem die Staatsanwaltschaft Bonn ein Auslieferungsersuchen gestellt hatte, reisten am Mittwoch (4. Februar) Ermittlerinnen und Ermittler der Mordkommission und der Staatsanwaltschaft nach Äthiopien, um den 41-Jährigen zu übernehmen.

Der Haftrichter erließ einen Untersuchungshaftbefehl unter anderem wegen des dringenden Tatverdachts des Totschlags. Der Beschuldigte, der sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert hat, wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Kopf der Leiche fehlt weiterhin

Die Ermittlungen in dem Fall begannen nach dem Fund von abgetrennten Händen und dem Leichnam der 32-jährigen Frau. Die Bonner Polizei und Staatsanwaltschaft hatten den Fall am 3. Dezember 2025 übernommen. Seit dem 15. Dezember 2025 lag ein Haftbefehl gegen den Lebensgefährten vor.

Weiterhin ist unklar, wo die Frau getötet wurde. Sie hatte ihre Unterkunft in Bonn in den Morgenstunden des 16. November 2025 verlassen. Der Kopf der Frau wurde bisher nicht gefunden. (red)