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Tötungsdelikt in ZülpichTatverdächtiger nach mehrjähriger Fahndung in Italien gefasst

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Polizeieinsatz in der Nacht (Symbolfoto).

Polizeieinsatz in der Nacht (Symbolfoto).

Nach einem Tötungsdelikt in Zülpich-Füssenich im Jahr 2023 ist ein Tatverdächtiger nach wechselhafter Fahndung nun in Italien festgenommen worden.

Im Fall eines Tötungsdelikts in Zülpich-Füssenich vom August 2023 gibt es eine entscheidende Wendung. Wie die Bonner Polizei mitteilt, konnte ein 40-jähriger Tatverdächtiger Mitte November 2025 in Italien festgenommen werden.

Ein Verdächtiger bereits verurteilt

Am 15. August 2023 waren Rettungskräfte und Polizei zu einer Hofanlage gerufen worden, wo sie die beiden Bewohner mit lebensgefährlichen Verletzungen vorfanden. Die Ermittlungen einer Mordkommission führten zur Festnahme von zwei Männern und einer Frau.

Einer der Männer, ein zur Tatzeit 36-Jähriger, wurde im Juni 2024 vom Landgericht Bonn unter anderem wegen Mordes und versuchten Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Der Tatverdacht gegen die ebenfalls festgenommene 36-jährige Frau ließ sich nicht bestätigen.

Wechselhafte Ermittlungen gegen zweiten Mann

Der Haftbefehl gegen den zweiten Tatverdächtigen, einen heute 40-jährigen Mann, wurde im Laufe der Ermittlungen zunächst aufgehoben. Obwohl sich in der Hauptverhandlung neue Hinweise ergaben und er sich nach einem erneuten Haftbefehl im Mai 2024 stellte, kam er im Juli 2025 wieder auf freien Fuß.

Nachdem weitere Ermittlungen unter Beteiligung des Landeskriminalamtes NRW den Tatverdacht erhärteten, wurde der Mann international zur Fahndung ausgeschrieben. Die Festnahme erfolgte schließlich Mitte November in Italien. Laut Staatsanwaltschaft Bonn ist seine Auslieferung beantragt. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.