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Jede Hilfe für 26-Jährigen zu spätSchwere und tödliche Motorrad-Unfälle in der Region Köln und NRW

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Ein 32-Jähriger wurde nach einem Unfall in Goch in eine Klinik geflogen. Er schwebt in Lebensgefahr. (Archivfoto von einem Rettungshubschrauber im Einsatz)

Ein 32-Jähriger wurde nach einem Unfall in Goch in eine Klinik geflogen. Er schwebt in Lebensgefahr. (Archivfoto von einem Rettungshubschrauber im Einsatz)

Das sonnige Wetter lockte viele Motorradfahrer auf die Straßen. Dabei kam es auch zu mehreren schweren und tödlichen Unfällen.

Zu gleich mehreren schweren und auch tödlichen Unfällen mit Motorrädern ist es am Wochenende in der Region Köln und in Nordrhein-Westfalen gekommen. Die frühlingshaften Temperaturen und die vielen Sonnenstrahlen hatten viele Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer auf die Straßen gelockt. Für mehrere Menschen endete der Ausflug tödlich oder mit schweren Verletzungen.

Mehrere Motorradunfälle bei sonnigem Wetter in der Eifel

Vor allem in den bei Motorradfahrern beliebten Regionen wie der Eifel ist es am Samstag (25. April) zu mehreren Verkehrsunfällen mit Motorrad-Beteiligung gekommen. So wurden etwa zwei Fahrer innerhalb einer Motorrad-Gruppe gegen 12.30 Uhr auf der L22 bei Kall-Krekel schwer verletzt. „Ein Motorradfahrer hatte übersehen, dass das vorausfahrende Krad zum Abbiegen stark abgebremst hatte, und stieß mit diesem zusammen“, teilte die Polizei im Kreis Euskirchen mit. Beide Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht.

Wenig später, gegen 14 Uhr, kollidierte ein Motorradfahrer auf der B258 in Höhe der Ortschaft Kerperscheid mit einem Reh. Der Fahrer kam mit leichten Verletzungen aber relativ glimpflich davon. Auf der B266 kam es dann gegen 15.30 Uhr zwischen Herhahn und Gemünd zu einem Unfall nach einem Überholvorgang. Einer der beiden Motorradfahrer kam zu Fall und erlitt leichte Verletzungen.

Am Abend kollidierten zwei hintereinanderfahrende Motorräder gegen 20.10 Uhr auf der L113 bei Bad Münstereifel miteinander. Beide Fahrer wurden verletzt.

Tödliche Motorradunfälle in NRW – Jede Hilfe für 26-Jährigen zu spät

Ein tödliches Ende nahmen unterdessen zwei Motorradunfälle am Samstag (26. April) in der Städteregion Aachen sowie in Südlohn im Kreis Borken.

Wie die Polizei Aachen mitteilt, war ein 26-jähriger Motorradfahrer aus Alsdorf auf der Krefelder Straße in Würselen unterwegs, als er gegen 19.05 Uhr kurz vor der Kreuzung zur Honigmannstraße mit einem Auto zusammenstieß. Für den Motorradfahrer sei jede Hilfe zu spät gekommen. Der 26-Jährige erlag trotz Reanimationsmaßnahmen noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.

Auch der Fahrer des Pkw wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestand aber nicht. Die Polizei stellt weitere Ermittlungen zur Unfallursache an.

In Südlohn im Kreis Borken ist ein Motorradfahrer am Samstagvormittag auf der Kreisstraße 53 gekommen. „Aus bislang ungeklärter Ursache kam er in einer Linkskurve von der Fahrbahn ab und verlor die Kontrolle über das Fahrzeug“, teilte ein Pressesprecher der Polizei Borken mit. Der Kradfahrer sei noch an der Unfallstelle verstorben.

32-jähriger Motorradfahrer schwebt nach Unfall in NRW in Lebensgefahr

In Lebensgefahr schwebt unterdessen ein 32 Jahre alter Motorradfahrer nach einem Unfall in Goch im Kreis Kleve. Der Mann hatte am Samstagabend (25. April) gegen 18.33 Uhr aus bislang ungeklärten Ursachen die Kontrolle über seine Maschine verloren und war von der Fahrbahn abgekommen.

Bei dem Sturz zog er sich lebensgefährliche Verletzungen zu. Ein Rettungshubschrauber wurde angefordert, der ihn in eine Klinik flog, wo er weiter behandelt wird. Ein spezielles Verkehrsunfallaufnahmeteam des Polizeipräsidiums Düsseldorf übernahm die Ermittlungen zur Ursache.