Abo

Schulbau in KölnBaustart für Erweiterung der Martin-Köllen-Schule

2 min
Ein terrassenförmiges Gebäude mit mehreren Vorsprüngen umgeben von vier Bäumen, im Vordergrund ein Sportplatz mit Basketballkörben und vier Kindern und Jugendliche - so sollen Schulhof und Erweiterungsbau der Martin-Köllen-Schule aussehen.

Die Visualisierung zeigt den Erweiterungsbau für die Martin-Köllen-Schule.

Geplant sind unter anderem eine neue Sporthalle, eine Mensa und moderne Therapieräume – die Fertigstellung ist für 2028 vorgesehen.

An der Hachenburger Straße in Humboldt-Gremberg haben die Bauarbeiten für ein Erweiterungsgebäude der Martin-Köllen-Schule begonnen. Mit dem Einrichten der Baustelle ist nun der offizielle Startschuss für das Projekt gefallen, mit dem die Stadt Köln die Förderschule ausbauen will, teilte die Kommune mit.

Für den 22,1 Millionen Euro teuren Neubau werden zunächst mehrere bestehende Gebäudeteile zurückgebaut. Betroffen sind eine ungenutzte Hausmeisterwohnung, die vorhandene Sporthalle sowie ein Laubengang. An ihrer Stelle entsteht ein terrassenförmig angelegter Erweiterungsbau, der an das denkmalgeschützte Schulgebäude an der Idsteiner Straße anschließt.

Neubau mit Mensa und Sporthalle

Der Neubau soll künftig eine Mensa, Aufenthaltsräume für den offenen Ganztag, eine neue Sporthalle sowie Räume für Therapie- und Intensivklassen beherbergen. Auch der Schulhof wird im Zuge der Maßnahme umfassend neugestaltet. Geplant sind unter anderem Spiel- und Bewegungsflächen, ein Schulgarten sowie zusätzliche Ruhe- und Grünbereiche.

Das Projekts soll im ersten Quartal 2028 fertiggestellt werden. Die Erweiterung ist Teil des zweiten Maßnahmenpakets der Schulbauoffensive der Stadt Köln, das mit General- und Totalunternehmen umgesetzt wird. Der architektonische Entwurf stammt vom Büro Hahn-Helten-Architektur.

Gründet als Hilfsschule in Kalk

Gegründet wurde die Martin-Köllen-Schule 1905 als Hilfsschule in Kalk, heißt es auf der Hompage der Schule. „Gründer und erster Rektor der Hilfsschule war der sozial sehr engagierte Lehrer Heinrich Welsch, der nicht nur durch das Karnevalslied ,Dreimol Null is Null' weit über die Grenzen Kalks hinaus zu Berühmtheit gelangte."

Nach verschiedenen Ortswechseln fand die Schule 1957 in der Martin-Köllen-Straße ihren heute noch aktuellen Standort. Seit dem Schuljahr 2015/16 ist die Einrichtung eine Förderschule mit den Förderschwerpunkten Lernen und Emotionale-Soziale Entwicklung. Sie verfügt über zwei Standorte an der Martin-Köllen-Straße in Kalk und an der Hachenburger Straße in Humboldt-Gremberg.