Bei der 1:2-Niederlage gegen Leipzig fühlte sich der 1. FC Köln benachteiligt. Für Markus Babbel war aber auch das Kölner Tor irregulär.
Schiedsrichter-Frust beim FCEuropameister Babbel hält auch erstes Kölner Tor für irregulär
Der nicht gegebener Handelfmeter war nach der knappen 1:2-Heimniederlage des 1. FC Köln gegen RB Leipzig am Sonntag (8. Februar 2026) das beherrschende Thema. Die viel diskutierte Szene ereignete sich eine Viertelstunde vor Spielschluss.
Doppeltorschütze Christoph Baumgartner (26) wehrte einen abgefälschten Schuss von Jan Thielmann (23) auf der Torlinie mit der Hand ab. Schiedsrichter Frank Willenborg (46) entschied nach einer längeren Überprüfung durch den VAR jedoch auf eine vorangegangene Abseitsposition. Die Spieler und Verantwortlichen des FC zeigten sich auch nach Abpfiff empört.
Markus Babbel mit anderer Sicht auf das Spiel
Während sich der 1. FC Köln gegen RB benachteiligt fühlte, war der Klub aus Sicht von Europameister Markus Babbel (53) in einer anderen Situation sogar im Glück.
Am Abend äußerte er sich im Podcast „Geschichten aus dem Geißbockheim“ im Gespräch mit Moderator Cedric Pick (39) zur Partie. Er merkte an, dass der 1:1-Ausgleich durch Thielmann in der 51. Minute von Willenborg aufgrund eines vorangegangenen Foulspiels hätte zurückgenommen werden müssen.
Babbel führte aus: „Ich schaue wahnsinnig viel englischen Fußball, da sage ich: ‚Okay, normaler Zweikampf.‘ Aber dann schaue ich mir halt auch Mainz gegen Augsburg an, wo es für einen Windstoß mittlerweile schon Elfmeter gibt – dann musst du es unbedingt pfeifen. Für mich war es ein Foul, muss man ehrlicherweise sagen.“
Der TV-Experte war überzeugt, dass Willenborg gemessen an den in der Bundesliga üblichen Maßstäben das Luftduell zwischen Isak Johannesson (22) und Antonio Nusa (20) als Foul des Kölner Spielers hätte werten müssen. Die Leipziger hatten auf dem Spielfeld gegen die Entscheidung protestiert, doch der Treffer zählte auch nach der Überprüfung durch den VAR.

Für Markus Babbel hätte der FC-Ausgleich gegen Leipzig nicht zählen dürfen.
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Unabhängig von der strittigen Szene fand Babbel lobende Worte für Thielmann. „Dann macht er es überragend, wirklich tolles Tor. Wenn ein kölscher Jung so ein Tor macht, das freut mich immer besonders“, sagte der 51-malige Nationalspieler über das Eigengewächs des FC.
Thielmann habe beim FC auch schwierigere Phasen durchlebt, weshalb ihm jeder Erfolg zu gönnen sei: „Er hat eine Galligkeit an sich, gegen den möchte ich nicht spielen. Er strahlt eine positive Aggressivität aus.“ (red)

