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Olympische WinterspielePhilipp Raimund spricht über „Affen im Kopf“

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Philipp Raimund will auch auf der Großschanze angreifen.

Philipp Raimund will auch auf der Großschanze angreifen.

Skisprung-Olympiasieger Philipp Raimund erlebt intensive Tage in Predazzo. 

Mit seinem Triumph bei den Olympische Winterspiele 2026 hat Philipp Raimund in Predazzo die Goldmedaille von der Normalschanze gewonnen. Der 25-Jährige setzte sich mit zwei starken Sprüngen gegen die internationale Konkurrenz durch und feierte damit den größten Erfolg seiner Karriere. Der Sieg kam für viele Beobachter überraschend, da Raimund im Vorfeld nicht als klarer Favorit galt. Mit dem Erfolg rückte er ins Zentrum des deutschen Teams und sorgte für große Begeisterung im Quartier.

Feiern im Teamhotel: Euphorie und Medien-Marathon nach Olympia-Gold

Seine Goldmedaille musste Raimund in den vergangenen Tagen vielen Menschen zeigen.

Seine Goldmedaille musste Raimund in den vergangenen Tagen vielen Menschen zeigen.

Im Teamhotel Villa di Bosco wurde Raimund laut Medienberichten mit Applaus empfangen. Zwei Saunagänge dienten der Regeneration, bevor ein dichtes Programm aus Interviews und Presseterminen folgte. Der Olympiasieg brachte nicht nur sportlichen Ruhm, sondern auch erhebliche mediale Aufmerksamkeit.

Zwischen Gratulationen, internen Besprechungen und organisatorischen Abläufen blieb wenig Zeit zur Ruhe. Erst am Abend kehrte allmählich Normalität ein, ehe der Fokus wieder auf die sportlichen Aufgaben gerichtet wurde.

Schlaflose Nacht nach dem Triumph: „Der Kopf hat wieder angefangen, den Affen zu machen“

Geht es für Philipp Raimund auch auf der Großschanze hoch hinaus?

Geht es für Philipp Raimund auch auf der Großschanze hoch hinaus?

Die emotionale Wucht des Erfolgs wirkte nach. Gegenüber ARD sagte Raimund: „Der Kopf hat wieder angefangen, den Affen zu machen und sich ein bisschen im Kreis zu drehen.“ Trotz eines freien Tages fiel es ihm schwer, abzuschalten. Der Sensationssieg und die gestiegenen Erwartungen hinterließen spürbare Eindrücke. Für Spitzensportler gehört die mentale Verarbeitung eines Olympiasiegs zu den größten Herausforderungen auf der weltweiten Bühne.

Bereits am Samstag steht in Predazzo das Einzel von der Großschanze an, das unter anderem im Ersten sowie bei Eurosport übertragen wird. Nach dem Gold von der Normalschanze träumt Raimund von mindestens einer weiteren Medaille. „Ich weiß nicht, ob ich Olympiasieger noch toppen kann“, sagte Raimund im ZDF. 

Die Großschanze verlangt ein noch präziseres Timing und eine stabile Flugphase – entsprechend hoch sind die Anforderungen an Konzentration und Abstimmung. Das deutsche Team setzt darauf, dass der Olympiasieger die Balance zwischen Euphorie und Fokus wahrt. (jag)