Wegen der laufenden Playoffs fehlen zahlreiche Stammspieler. Bundestrainer Kreis nominiert daher vier Debütanten für den Auftakt der WM-Vorbereitung.
Start mit vier NeulingenBundestrainer Kreis muss zum Start auf viele Leistungsträger verzichten

Nach der Olympia-Enstäuschung startet das Eishockey-Nationalteam in die WM-Vorbereitung. (Archivbild)
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Für den Eishockey-Bundestrainer Harold Kreis fängt die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in der kommenden Woche in Tschechien mit vier Debütanten und lediglich einer kleinen Gruppe etablierter Akteure an. Fünf Wochen bevor das Turnier in der Schweiz beginnt, sind fast alle Stammkräfte noch nicht verfügbar, wie die dpa meldet. Der Grund hierfür sind die zeitgleich ausgetragenen Playoffs der Deutschen Eishockey Liga und die noch ausstehende K.-o.-Runde in der nordamerikanischen NHL.
Dominik Kahun (Lausanne), ein Teilnehmer der Olympischen Spiele, dessen Saison in der Schweiz bereits abgeschlossen ist, wird aufgrund einer Krankheit voraussichtlich erst Ende April zur Mannschaft stoßen. Im Gegenzug geben die Neulinge Samuel Dove-McFalls, Thomas Heigl (beide aus Nürnberg), Rayan Bettahar von Bremerhaven sowie Johannes Krauß aus Ingolstadt ihr Debüt im Nationaltrikot.
Hoher Druck für die Verantwortlichen
„Es wird eine anspruchsvolle Aufgabe, die uns auf einem hohen Niveau fordert“, äußerte sich Kreis zu den zwei Partien am 16. April (17.30 Uhr) und 16. April (17.00 Uhr) in Karlsbad.
Nach dem ernüchternden Abschneiden beim Olympiaturnier unter Beteiligung aller NHL-Profis lastet bei der bevorstehenden WM ein erheblicher Druck auf dem Bundestrainer sowie Sportvorstand Christian Künast. Personelle Veränderungen waren trotz zum Teil scharfer Kritik von NHL-Größen wie Leon Draisaitl vorerst ausgeblieben. (red)
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