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Havertz im FinaleDFB-Star erreicht mit Arsenal das Endspiel der Königsklasse

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FC Arsenal - Atlético Madrid

Der FC Arsenal steht im Finale der Champions League.

Der FC Arsenal steht im Finale der Champions League. Nach dem Sieg gegen Atlético Madrid darf Kai Havertz vom zweiten Titel träumen.

Der FC Arsenal steht im Endspiel der Champions League. Dies ermöglicht dem deutschen Nationalspieler Kai Havertz, weiterhin auf seinen zweiten Titelgewinn in der Königsklasse zu hoffen. Die Londoner, die an der Spitze der englischen Premier League stehen, sicherten sich den Finaleinzug durch einen 1:0 (1:0)-Erfolg im Halbfinal-Rückspiel gegen Atlético Madrid. Havertz selbst wurde nach einer auskurierten Muskelverletzung nicht eingesetzt.

Infolge des 1:1-Unentschiedens im ersten Aufeinandertreffen wird Arsenal am 30. Mai in Budapest auf den Gewinner der Begegnung zwischen dem FC Bayern München und dem amtierenden Champion Paris Saint-Germain treffen. Der zweite Finalist wird am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) bestimmt. Dabei hat der deutsche Rekordmeister einen 4:5-Rückstand aus dem Hinspiel wettzumachen.

Saka erzielt entscheidenden Treffer

Den entscheidenden Treffer für die Mannschaft aus London markierte Bukayo Saka in der 45. Spielminute. Für den FC Arsenal besteht in der laufenden Spielzeit überdies die Chance, zum ersten Mal seit 22 Jahren die englische Meisterschaft zu erringen.

Für Havertz eröffnet sich kurz vor der WM die Möglichkeit, die bedeutendste Trophäe des europäischen Vereinsfußballs zum zweiten Mal zu erlangen. Der 26-jährige Angreifer hatte bereits 2021 den FC Chelsea mit seinem Treffer zum 1:0-Sieg im Finale gegen Manchester City zum Titel geführt.

FC Arsenal - Atlético Madrid

Bukayo Saka (7) traf zur 1:0-Führung von Arsenal.

Für seinen aktuellen Verein stellt dies ebenfalls die zweite Finalteilnahme in der Champions League dar. Im Jahr 2006 unterlag der Klub mit dem damaligen deutschen Nationaltorhüter Jens Lehmann dem FC Barcelona mit 1:2. Im Gegensatz dazu muss Atlético Madrid weiterhin auf den ersten Gewinn des Titels in der Königsklasse hoffen.

Wenig Torgefahr in der ersten Halbzeit

Unter zeitweise heftigem Regen boten sich die Kontrahenten eine schnelle Partie, die jedoch vor der Halbzeitpause arm an Höhepunkten war. Nennenswerte Torchancen blieben lange Zeit aus. Für kurze Aufregung sorgte lediglich eine Szene, in der Arsenal-Stürmer Leandro Trossard nach einem Duell mit Antoine Griezmann im Strafraum fiel, der Pfiff des Unparteiischen Daniel Siebert aus Berlin aber ausblieb.

FC Arsenal - Atlético Madrid

In der ersten Halbzeit gab es kaum Höhepunkte.

Kurz vor dem Pausenpfiff gelang Arsenal dann aber die Führung. Einen harten Schuss von Trossard konnte Madrids Torwart Jan Oblak lediglich nach vorne parieren. Saka reagierte am schnellsten und traf aus kurzer Entfernung. Nach dem Seitenwechsel hatte Giuliano Simeone, Sohn des Trainers, die große Möglichkeit zum Ausgleich für Madrid, wurde aber im entscheidenden Moment vor dem leeren Tor von Arsenal-Verteidiger Gabriel behindert. Auf der anderen Seite vergab Viktor Gyökeres die Chance auf das 2:0. Nach einer Vorlage des früheren Leverkuseners Piero Hincapie setzte der Schwede eine Direktabnahme knapp neben das Tor. Folglich musste Arsenal bis zum Ende um den Sieg bangen, konnte schlussendlich aber den Einzug ins Finale feiern. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.