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Kompany „Strafe zu hart“Trainer fordert Änderung der Gelb-Sperren-Regel der UEFA

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Abschlusstraining FC Bayern München

Manuel Neuer ist einer von vier Bayern-Profis, die von einer möglichen Gelb-Sperre im Halbfinal-Hinspiel bedroht sind.

Vor dem entscheidenden CL-Rückspiel gegen Real Madrid könnten vier Münchner Leistungsträger gesperrt werden. Ihr Trainer Vincent Kompany kritisiert die UEFA-Regularien.

Dem FC Bayern droht im Rückspiel der Champions League gegen Real Madrid der Ausfall von vier wichtigen Defensivspielern durch eine Gelb-Sperre. Torwart Manuel Neuer, die Innenverteidiger Jonathan Tah und Dayot Upamecano sowie Außenverteidiger Konrad Laimer würden bei einer weiteren Verwarnung am Abend (21.00 Uhr/DAZN) in München ein mögliches Halbfinal-Hinspiel gegen Titelverteidiger Paris Saint-Germain verpassen. Diese Konstellation beschäftigt Trainer Vincent Kompany.

Der 40-jährige Belgier wünscht sich eine Modifikation der Regeln von der Europäischen Fußball-Union (UEFA), wie die dpa berichtet.

„Ich finde es schon ganz schwierig, ohne Sperre durch diese Champions-League-Runde zu kommen. Wir haben jetzt mehr Spiele - und trotzdem ist ein Spieler nach drei Gelben Karten gesperrt. Wenn du so weit im Wettbewerb kommst als Innenverteidiger und hast nur drei Gelbe Karten bekommen, hast du eigentlich einen ganz guten Job gemacht. Und trotzdem kannst du gesperrt werden für das Halbfinale. Das finde ich schon hart“, erläuterte der frühere Weltklasse-Verteidiger.

Kompany findet Sanktionen „zu hart“

„Diese Sperre-Regel ist etwas zu aggressiv“, so die Argumentation von Kompany. Nach der Reform der Champions League umfasst die Ligaphase acht Spiele anstelle der früheren sechs in der Gruppenphase, zusätzlich sind zwei Playoff-Begegnungen möglich. Aus diesem Grund plädiert Kompany für eine Änderung des Reglements bei Gelb-Sperren. „Ich finde die Strafe zu hart.“ Die Löschung der gesammelten Verwarnungen erfolgt erst nach dem Viertelfinale.

Abschlusstraining FC Bayern München

Bayern-Trainer Vincent Kompany plädiert für einen Änderung bei den Gelb-Sperren in der Champions League.

Beim 2:1-Sieg im Hinspiel gegen Real Madrid sah Bayern-Kapitän Neuer seine zweite Gelbe Karte wegen Zeitspiels, während Nationalverteidiger Tah für ein Foul verwarnt wurde. Sowohl Upamecano als auch Laimer waren bereits zuvor mit einer Verwarnung belastet.

Neuer: Unparteiischer besonders im Fokus

Die Möglichkeit einer Sperre sei „immer im Hinterkopf“, äußerte der 40-jährige Neuer. „Es zählt aber, das Spiel gegen Real zu gewinnen. Am besten ist es so, dass jeder versucht, die Aktionen intelligent zu spielen, dass man keine unnötigen Fouls macht, sich nicht eine unnötige Gelbe Karte holt. Aber wir haben auch in diesen Situationen erfahrene Spieler“, erklärte der Kapitän der Münchner. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.