Mario Basler ist bekanntlich kein Fan von Frauenfußball. In einem Podcast hat der Ex-Nationalspieler nun mit neuen Aussagen nachgelegt.
„Vielleicht die Fresse halten“Mario Basler macht mit Tirade gegen Frauenfußball fassungslos

Mario Basler hat seine Abneigung gegenüber Frauenfußball erneut bekräftigt – und dafür ordentlich Gegenwind bekmmen.
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Der Frauenfußball in Deutschland erlebt einen Aufschwung, mit immer mehr Highlight-Spielen in großen Stadien und einem regelmäßigen Millionen-Publikum bei Länderspielen. Die Entwicklung des Sports scheint noch lange nicht am Ende zu sein.
Geht es allerdings nach Mario Basler (57), sollte damit schnellstmöglich Schluss sein. In dem am Dienstag (24. Februar 2026) veröffentlichten ARD-Podcast „Mario Basler – letzter Typ“ äußerte sich der ehemalige Nationalspieler extrem abfällig über den Sport und sah sich mit deutlichem Gegenwind konfrontiert.
Basler bekräftigt seine ablehnende Haltung zum Frauenfußball
Ein vom SWR bei TikTok veröffentlichter Ausschnitt des Gesprächs fand schnelle Verbreitung. Darin spricht Podcast-Moderatorin Katharina Reckers den einstigen Bayern-Star auf eine frühere Kolumne in der „Bild“ an, in der Basler nicht zum ersten Mal über den Frauenfußball gewettert hatte.
„Fußball ist nichts für Frauen. Wenn Mädels auf dem Rasen rumtoben wollen, sollen sie ein Netz aufstellen und Tennis spielen. So wie in Wimbledon. Das ist sexy! Aber Frauenfußball? Nö!“, lauteten seine Worte im Jahr 2013. Zwei Jahre zuvor hatte er angeregt, dass Torhüterinnen die Wäsche während der Spiele an der Torlatte aufhängen könnten.
Als er mit einigen dieser Sätze konfrontiert wurde, bekräftigte Basler im Podcast ohne zu zögern: „Bin ich nach wie vor dafür. Da hat sich nichts geändert.“ Vor einem Jahr hatte Basler zudem geätzt, von Frauenfußball „Augenkrebs“ zu bekommen.
Auf eine resignierte Rückfrage der sichtlich ungläubigen Reckers legte er nach: „Das hat mit Fußball nichts zu tun. Alleine wenn die Frauen rennen, wenn sie schießen, wenn sie grätschen. Wann siehst du mal eine Grätsche bei einer Dame, bei einer Frau?“
Seine Gesprächspartnerin empfahl angesichts der wenig sachlichen Einschätzung flüsternd, statt einer derartigen Tirade solle man „vielleicht auch mal die Fresse halten“.
In der Podcast-Folge, in der eine deutlich längere und schärfere Diskussion als im SWR-Video zu sehen ist, berichtet sie außerdem: „Nach unserem Gespräch merkt er, dass er bei mir eine Grenze überschritten hat.“ (red)

