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Selbst Trump zu teuerUS-Präsident würde für ein WM-Ticket nicht 1000 Dollar zahlen

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Donald Trump, Gianni Infantino, Marco Rubio

Bei den Ticketpreisen für die Fußball-WM kommt selbst Donald Trump ins Staunen. (Archivbild)

Hohe Ticketpreise für die WM sorgen für Kritik. Selbst US-Präsident Donald Trump würde den Preis nicht zahlen.

Seine Verwunderung über die hohen Kosten für Eintrittskarten zum ersten WM-Spiel der USA hat US-Präsident Donald Trump in einem Gespräch mit der „New York Post“ zum Ausdruck gebracht. Für die Begegnung am 12. Juni in Los Angeles gegen Paraguay müssen Fans mehr als 1.000 Dollar (850 Euro) aufwenden. „Diese Zahl war mir nicht bekannt“, erklärte Trump. Er fügte hinzu: „Ich wäre sicherlich gerne dabei, aber um ehrlich zu sein: Ich würde diesen Preis auch nicht zahlen.“

Die Kosten für die verbliebenen Eintrittskarten bewegen sich sogar in einer Spanne von 1.120 Dollar (950 Euro) bis zu 2.735 US-Dollar (2.325 Euro). In dem telefonischen Gespräch sagte Trump: „Wenn die Leute aus Queens und Brooklyn und all jene, die Donald Trump lieben, nicht hingehen können, wäre ich enttäuscht, aber wissen Sie, gleichzeitig ist es ein fantastischer Erfolg“.

Infantino rechtfertigt Preisgestaltung der FIFA

Der Weltfußballverband FIFA ist aufgrund der kostspieligen Tickets seit geraumer Zeit mit Kritik konfrontiert. FIFA-Präsident Gianni Infantino rechtfertigte die Preisstrategie unlängst als marktkonform. „Tatsächlich landen die Tickets – auch wenn manche behaupten, unsere Preise seien hoch – letztlich auf dem Zweitmarkt zu einem noch höheren Preis, der mehr als das Doppelte unseres ursprünglichen Preises beträgt“, äußerte der Schweizer bei der Milken Institute Global Conference in Beverly Hills.

Auf einer Weiterverkaufsplattform des Weltverbandes wurden kürzlich vier Karten für das WM-Endspiel für jeweils beinahe 2,3 Millionen Dollar offeriert. „Sollte tatsächlich jemand ein Ticket für das Finale für zwei Millionen Dollar erwerben, werde ich ihm persönlich einen Hotdog und eine Cola vorbeibringen, um sicherzustellen, dass er ein wirklich großartiges Erlebnis hat“, kommentierte Infantino diesen Sachverhalt. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.