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Planung für Liga zwei1:2-Pleite gegen Frankfurt – zwölftes Spiel in Serie ohne Sieg

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VfL Wolfsburg - Eintracht Frankfurt

Wieder verloren! Der VfL Wolfsburg taumelt in Richtung Zweite Liga.

Auch mit Coach Hecking kein Erfolg: Der VfL Wolfsburg rutscht durch die Niederlage gegen Frankfurt im Abstiegskampf weiter ab.

Heimniederlage gegen Frankfurt: Wolfsburgs Abstiegssorgen werden größer. Für den VfL Wolfsburg bedeutet die 1:2 (0:2)-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt einen weiteren Rückschlag im Kampf um den Verbleib in der Bundesliga. Unter dem neuen Coach Dieter Hecking wartet das Team aus Niedersachsen somit auch nach der vierten Partie auf einen Sieg. Der Club egalisierte mit dem zwölften Spiel ohne Erfolg hintereinander den Negativrekord des Vereins von 1998.

Die Treffer für die Mannschaft aus Hessen markierten Oscar Höjlund (21. Minute) und Arnaud Kalimuendo (32.) vor 26.132 Anwesenden in der Volkswagen Arena. Dieser Erfolg war für die Eintracht der erste Sieg auf fremdem Platz unter der Leitung von Trainer Albert Riera, wodurch die Ambitionen auf eine Teilnahme am europäischen Wettbewerb gestärkt wurden. Für die Wolfsburger kam das späte Tor von Dzenan Pejcinovic (90.+7), der eingewechselt wurde, nicht mehr rechtzeitig.

Kein Erfolgserlebnis für Heckings Mannschaft

Die Situation für den VfL Wolfsburg am unteren Ende der Tabelle spitzt sich zunehmend zu. Die dritte Niederlage im vierten Spiel unter der Regie von Hecking wurde für den Verein verbucht. „Du brauchst einen Sieg und dann denke ich, wird eine gewisse Last abfallen und eine gewisse Lockerheit wieder einkehren. Im Moment ist doch alles ein bisschen verkrampft“, äußerte Hecking sich vor dem Spiel gegenüber DAZN.

Der Erfolg dürfte bei der Eintracht nach den jüngst unbefriedigenden Leistungen für Beruhigung sorgen. Laut Meldung der dpa war auch der spanische Coach Riera in die Kritik geraten. Der Sieg in Wolfsburg gibt der Mannschaft nun wieder etwas Spielraum.

Wimmer lässt Top-Chance ungenutzt

Das Spiel hätte für die Gastgeber jedoch eine andere Wendung nehmen können. Eine ausgezeichnete Gelegenheit zur Führung bot sich Patrick Wimmer, nachdem er einen geblockten Ball von Frankfurts Keeper Michael Zetterer erhielt. In seinem 100. Einsatz für den VfL verlor der Österreicher allerdings den Halt und konnte die Kugel nicht im verwaisten Tor versenken.

Stattdessen waren es die Gäste, die in Führung gingen. Ein Schuss von Höjlund vom Rand des Strafraums fand über den Innenpfosten den Weg ins Tor. Wenig später baute Kalimuendo den Vorsprung auf 2:0 aus. Einem Freistoß ging voraus, dass der Ex-Frankfurter Jesper Lindström seinen Kontrahenten Jonathan Burkardt gewähren ließ, welcher anschließend für Kalimuendo vorbereitete.

Wolfsburg bemühte sich nach dem Seitenwechsel, die Wende herbeizuführen. Ein Versuch von Lovro Majer prallte von der Querlatte ab, und auch Aaron Zehnter konnte eine weitere Möglichkeit nicht verwerten. Die Frankfurter Mannschaft trat immer passiver auf, konnte den Vorsprung jedoch bis zum Schlusspfiff verteidigen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.