Ein Sturz in der Schlussphase der Etappe hat Doppel-Olympiasieger Remco Evenepoel den Sieg bei der Katalonien-Rundfahrt gekostet.
Katalonien-RundfahrtSturz kurz vor dem Ziel kostet Evenepoel den Sieg

Stürzte am letzten Kreisverkehr: Remco Evenepoel.
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Den Sieg auf dem dritten Teilstück der Katalonien-Rundfahrt kostete ein Sturz den Doppel-Olympiasieger Remco Evenepoel. Dieser ereignete sich vor dem finalen Kreisverkehr. Wie die dpa meldet, hatte sich der belgische Radprofi zuvor mit dem zweifachen Tour-de-France-Gewinner Jonas Vingegaard vom Hauptfeld gelöst, bevor das Missgeschick wenige hundert Meter vor der Ziellinie geschah. Vingegaard drosselte daraufhin seine Fahrt, wodurch der Franzose Dorian Godon nach 159,4 Kilometern von Mont-roig del Camp nach Vila-seca im Zielsprint seinen zweiten Tageserfolg verbuchen konnte. Godon verteidigt damit auch die Führung in der Gesamtwertung.
Die Flucht der beiden prominenten Fahrer war von Evenepoel, dem Teamkollegen von Florian Lipowitz bei Red Bull, mit einem unerwarteten Angriff etwa 30 Kilometer vor dem Etappenende eingeleitet worden.
Vingegaard: „Es sah ein bisschen verrückt aus“
„Ich weiß nicht, was passiert ist. Er ist über den Lenker gegangen. Es sah ein bisschen verrückt aus. Ich hoffe, er ist in Ordnung und kann morgen weitermachen“, beschrieb Vingegaard den Vorfall seines Rivalen.
Hinsichtlich der vorherigen Attacke fügte der dänische Fahrer hinzu: „Ich habe es nicht erwartet. Er ist gegangen, ich bin hinterhergefahren. Er ist sehr stark gewesen.“
Bergankunft am Donnerstag
Florian Lipowitz agierte währenddessen zurückhaltender und erreichte das Ziel im Hauptfeld mit einem Abstand von fünf Sekunden. Für den Dritten der Tour de France steht am Donnerstag die erste ernste Prüfung an, wenn auf dem vierten Teilstück die Ankunft am Berg in Vallter auf 2.143 Metern Höhe ansteht. Das Rennen findet seinen Abschluss am Sonntag in Barcelona. (red)
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