Kölner Haie besiegen Schwenningen im letzten Heimspiel des Jahres unnötig knapp 6:5
Nächster Haie-SiegKEC gewinnt Krimi gegen Schwenningen

Parker Tuomie jubelt über seinen Treffer zum 1:0 gegen Schwenningen.
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Als der KEC am Sonntag die Schwenninger Wild Wings zum letzten Heimspiel des Jahres 2025 begrüßte, war die Lanxess Arena mit 18.600 Besuchern ausverkauft, zum zweiten Mal nacheinander und bereits zum siebten Mal in der DEL-Saison 2025/26. Die Zuschauer sahen ein aufregendes Spiel, in dem die Kölner nach einer 4:0-Führung bereits wie der sichere Sieger aussahen, am Ende aber etwas lässig wurden, zittern mussten – und die Partie schließlich 6:5 (3:0, 2:2, 1:3) gewannen. „Wir haben drei Punkte geholt, das war das Ziel, das haben wir geschafft. Wir haben extreme Qualität und wissen, was wir können. Auch heute haben wir einen Weg gefunden zu gewinnen“, stellte der doppelte KEC-Torschütze Maxi Kammerer pragmatisch fest. Es war der sechste Sieg der Haie in Serie, durch den sie die Tabellenführung in der DEL behaupteten.
Die Schwenninger kamen mit angeschlagenem Selbstvertrauen nach Köln: Aus den vorigen acht Spielen im Dezember hatten sie nur einen Punkt geholt. Den Haien fehlten zwar wie am Freitag beim 3:0 gegen Bremerhaven ihre Mittelstürmer Gregor MacLeod (verletzt) und Nate Schnarr (beim Spengler Cup für Team Kanada im Einsatz). Doch erneut wussten sie das Fehlen ihrer Top-Profis auszugleichen, starteten selbstbewusst und effizient – und legten die Basis für den Erfolg in der Anfangsphase.
Tanner Kero in der dritten und Kammerer in der fünften Minute schossen den KEC schnell mit 2:0 in Führung. Als die Haie anschließend 81 Sekunden lang mit fünf gegen drei angreifen durften, nutzten sie den Vorteil. Dominik Bokk erhöhte in der 16. Minute auf 3:0. Das zweite Drittel eröffnete Kammerer mit dem Tor zum 4:0, er traf, nachdem Louis-Marc Aubry, hinter dem Tor postiert, den Puck nach vorn gebracht hatte.
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Nach dem 1:4, erzielt von Tylor Spink aus sehr spitzem Winkel (26.), war das Spiel für eine paar Minuten hektisch. Frederik Storm überwand Gäste-Keeper Michael Bitzer zunächst aus kurzer Distanz zum 5:1 (33.), wieder kam der Pass von Aubry, bevor Alexander Karachun bei Kölner Überzahl auf 2:5 verkürzte (36.). „Alles in allem spielen wir sehr solide. Wir haben ihnen ein paar Chancen zu viel gegeben, das müssen wir ändern“, sagte Aubry in der Pause vor dem Schlussdrittel, in dem die Haie erneut früh jubeln durften. Storm gelang nach 66 Sekunden das 6:2, er traf nach Zuspiel von Kapitän Moritz Müller. Es sah gut aus für die Haie. Doch die kleinen Nachlässigkeiten, die der KEC abstellen wollte, traten wieder auf.
Wir haben extreme Qualität und wissen, was wir können. Auch heute haben wir einen Weg gefunden zu gewinnen
Es stellte sich in der Kölner Mannschaft sogar eine gewisse Lässigkeit ein, aus der die Gäste Profit zu schlagen wussten. So schoss Maegaard Scheel in der 49. Minute das dritte Tor für die Wild Wings und Jordan Szwarz acht Minuten darauf das 4:6. Schwenningen tauschte daraufhin den Goalie gegen einen Feldspieler und kam durch Larkin 18 Sekunden vor Ende zum fünften Treffer. Mehr gelang ihnen nicht.
Kölner Haie: Juvonen – Kaski, Austin -Müller, Vittasmäki – Kemiläinen, Sennhenn – Glötzl – Storm, Russell, Kero, Tuomie – Bokk, Aubry, Storm – Niedenz, Tyrväinen, Kammerer – van Calster, MacInnis, Uher. – Zuschauer: 18.600 (ausverkauft). – Schiedsrichter: Kozari, Schadewaldt. – Strafminuten: Köln 8/Schwenningen 12. – Tore: 1:0 Kero (2:27).29), 2:0 Kammerer (4:14), 3:0 Bokk (15:28), 4:0 Kammerer 21:52), 4:1 Tyl. Spink (25:53), 5:1 Storm (32:39), 5:2 Karachun (35:02), 6:2 Storm (41:06) 6:3 Scheel (48:15), 6:4 Szwarz (56:23), 6:5 Larkin (59:42).

