Beim 90:82 feiert die Zweitliga-Mannschaft von Trainer Zoran Kukic ihren vierten Sieg in den vergangenen fünf Spielen.
BasketballRheinstars Köln bestätigen gegen BBC Bayreuth ihre gute Form

Cedric Russell (beim Wurf) erzielte gegen Bayreuth wichtige Punkte für die Rheinstars Köln.
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Innerhalb von etwas mehr als einem Monat haben sich die Rheinstars von einem Abstiegskandidaten zu einem der formstärksten Teams in der zweiten Basketball-Bundesliga (Pro A) entwickelt. Ihren Aufwärtstrend bestätigte die Mannschaft von Trainer Zoran Kukic am Sonntagabend mit dem 90:82 (34:34) gegen den BBC Bayreuth. Dank des vierten Sieges aus den vergangenen fünf Partien haben sich die Kölner einen vorerst beruhigenden Vorsprung von sechs Punkten auf die Abstiegsränge verschafft.
Nachdem das Team aufgrund der Weihnachtskonzerte von Tommy Engel seine vergangenen vier Heimspiele nicht in der Motorworld austragen konnte und stattdessen nach Düsseldorf ausweichen musste, kehrte der Aufsteiger zum Duell mit den Franken in sein angestammtes Domizil zurück. Die 1468 Zuschauer in Ossendorf bekamen ein spannendes, jedoch kein konstant hochklassiges Match zu sehen, wie auch Kukic einräumte: „Es wird besser sein, sich nicht an allzu viele Szenen zu erinnern. Wir schauen lieber nach vorn, um es beim nächsten Mal besser zu machen.“
Beide Mannschaften gingen mit personellen Sorgen ins Match: Während bei den Rheinstars Center Hall B. Elisias fehlte, stand bei den Gästen Topscorer Moritz Plescher nicht zur Verfügung. Allein daran lag es aber nicht, dass die Teams vorwiegend in der Anfangsphase mit ihren Wurfquoten haderten, was zu einem Pausenstand von 34:34 führte.
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Auch nach dem Seitenwechsel wechselte die Führung regelmäßig, bevor es beim 61:61 ins letzte Viertel ging. In der entscheidenden Phase demonstrierten die Rheinstars eine Tugend, die ihnen schon in den vergangenen Wochen zu Erfolgen verholfen hatte: Nervenstärke. Zunächst sorgten Mike Miller, Björn Rohwer und Jasper Günther mit einem 6:0-Zwischenspurt vom 77:77 zum 83:77 für einen leichten Vorteil, ehe Cedric Russell mit zwei Dreiern zum 86:80 und 89:82 (38.) den Widerstand des Kontrahenten brach.
Anfangs war es nicht immer schön, aber zum Ende mitreißend und mit allem, was Basketball spannend macht
„Es war ein hartes Stück Arbeit“, sagte Sportgeschäftsführer Stephan Baeck. „Anfangs nicht immer schön, aber zum Ende mitreißend und mit allem, was Basketball spannend macht. Es haben viele Spieler große Würfe getroffen.“
Die Gastgeber wussten in erster Linie durch ihre unberechenbare Offensive zu überzeugen, in der sechs Profis zweistellig punkteten und in Mike Miller (8/7 Rebounds) ein weiterer kurz davor stand. „Wir finden zurzeit fast immer einen Weg, die Spiele auf unsere Seite zu ziehen“, bemerkte Assistenz-Coach Oliver Elling zufrieden. Weiter geht es für die Rheinstars am Samstag, wenn sie zum Auftakt der Rückrunde beim Tabellendritten Crailsheim Merlins antreten.
Rheinstars Köln: Russell (12), Watson (13), Hennen, Günther (15), Hujic (7), Davis, Paige (11), Cuvalo, Rohwer (14), Onyejiaka (10), Miller (8).

