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HandballBergische Panther gewinnen das Derby in Opladen

2 min
21.03.2025, Handball-Tus Opladen-Bergische Panther

TR: Alexander Oelze (Panther)

Foto: Uli Herhaus

Freude bei Panthers-Coach Alexander Oelze

Die Gäste setzen sich mit 33:27 durch und entledigen sich der letzten Sorgen um den Klassenverbleib.

Es war voll am Freitagabend in der Opladener Bielerthalle. Der Anlass: Gastgeber TuS 82 Opladen empfing zum Derby der 3. Handballliga Süd-West im letzten Heimspiel der Saison die Bergische Panther. Für die Panther hatte dieses Duell eine noch größere Brisanz, mussten sie doch mit einem Auge in der Tabelle etwas nach unten schielen. Aus Burscheid waren viele Fans die paar Kilometer runter nach Opladen gekommen. Sie konnten am Ende lautstark jubeln, hatte ihr Team das Nachbarschaftsduell mit 33:27 (12:10) gewonnen. Aber auch die Opladener Anhänger verabschiedeten sich mit lautem Applaus von ihrer weiterhin ersatzgeschwächten Mannschaft.

Zur Partie: Opladen begann stark, führte nach knapp fünf Minuten mit 5:1; das einzige Tor der Gäste hatte ausgerechnet der ehemalige Dauer-Opladener Maurice Meurer erzielt, der am Ende mit sieben Toren zum erfolgreichsten Werfer der Bergischen avancierte. Die 82er blieben bis zur 24. Minute vorne, ehe Joe Ballmann zum 10:10 und damit zum ersten Ausgleich traf. Bis zur Pause waren die Gäste noch zweimal erfolgreich; Opladen traf nicht mehr. Nach dem Seitenwechsel blieben die Panther dominant, setzten sich kontinuierlich weiter ab (11:14, 17:21, 18:23, 20:26) und brachten die Partie sicher nach Hause.

Probleme mit den Rückraumspielern der Panther

Nach der Schlusssirene waren sich beide Trainer einig: Die Gäste hatten die Begegnung verdient gewonnen. „Wir freuen uns sehr über die zwei Punkte. Die Mannschaft hat sich belohnt für die Trainingsleistungen der letzten zwei Wochen. Heute war die Chancenverwertung besser. In stressigen Phasen haben wir kühlen Kopf bewahrt“, so Panther-Trainer Alexander Oelze.

Sein Opladener Kollege Stefan Scharfenberg, gesundheitlich etwas angeschlagen, fasste das Spiel so zusammen: „Es war im letzten Heimspiel ein bitteres, aber verdientes Ergebnis. Wir hatten Probleme in der Deckung gegen die vier Rückraumspieler. Heute haben wir die PS nicht mehr so auf die Platte bekommen wie in den letzten Wochen.“