Die Regeln für die neue Saison sorgen beim viermaligen Weltmeister für großen Ärger.
„Formel E auf Steroiden“Max Verstappen zerreißt die neue Formel 1

Max Verstappen hat die Faxen dicke.
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Das neue Reglement in der Formel 1 schlägt hohe Wellen. Mit beißender Kritik hat der viermalige Weltmeister Max Verstappen auf die neuen Vorschriften für die Boliden in der Königsklasse des Motorsports reagiert.
„Es fühlt sich nicht mehr wie Formel 1 an, eher wie Formel E auf Steroiden“, sagte der niederländische Red-Bull-Pilot am Donnerstag in einer Medienrunde am Rande der Testfahrten in Bahrain über die grundlegenden Veränderungen des Reglements für Motoren und Chassis.
Max Verstappen vernichtet die neue Formel 1
Einen Tag nach seinen 136 Proberunden am Golf bemühte sich der 28-Jährige nicht annähernd um eine Verschleierung seiner Abneigung gegen die neuen Modelle. „Als Fahrer genieße ich es, Vollgas zu fahren, aber ich will auch realistisch sein: Im Moment kann man so nicht fahren. Vieles, was man macht, hat massive Auswirkungen auf die Energieseite. Für mich ist das nicht Formel. Vielleicht ist es dann besser, Formel E zu fahren - dort geht es nur um Energie, Effizienz und Management“, erläuterte Verstappen seinen Frust.
In seiner Verärgerung kokettierte der Oranje-Star nach Angaben der Bild-Zeitung in einem späteren Sky-Interview sogar mit einem zeitnahen Rückzug aus der Formel 1. Das neue Reglement sei kein Anreiz, sagte Verstappen, „noch viel länger weiterzumachen. Wenn das Fahren keinen Spaß mehr macht, denkt man über Alternativen nach. Wenn man schon alles gewonnen hat, bieten sich viele andere spannende Dinge an, die man machen könnte“.

Toto Wolff von Mercedes-AMG.
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Formel 1: Mercedes-AMG mit Problemen
Lediglich 54 Runden für George Russell, sogar nur 3 für Kimi Antonelli - Mercedes hat bei den Formel-1-Testfahrten in Bahrain überraschend den zweiten Tag in Folge geschwächelt. Während Charles Leclerc in seinem Ferrari SF-26 auf dem Wüstenkurs in 1:34,273 Minuten die schnellste Runde drehte und Weltmeister Lando Norris (McLaren) fleißig Kilometer abspulte, standen die Silberpfeile am Donnerstag über weite Strecken in der Garage. Ohnehin wurde der zweite von drei Testtagen in dieser Woche durch zahlreiche Rote Flaggen immer wieder unterbrochen.
Wie bereits am Mittwoch zum Auftakt legte Nico Hülkenberg in seinem Audi eine solide Vorstellung hin, das neue Werksteam im Feld muss vor dem Saisonauftakt in Australien am 8. März besonders viel lernen. Der 38-Jährige absolvierte zwar nur 47 Runden, lieferte seinem Team für den Saisonstart mit zahlreichen Funktionschecks aber wichtige Daten. (mbr/sid)

