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Paralympics-DopingfallMartin Schulz bekommt nachträglich Silbermedaille

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Martin Schulz

Aus Bronze wird für Para-Triathlet Martin Schulz Silber. (Archivbild)

Ein Dopingverstoß des ursprünglichen Silbermedaillengewinners führt zur Disqualifikation.

Martin Schulz, deutscher Para-Triathlet, steigt bei den Pariser Spielen vom Bronze- auf den Silberrang auf, nachdem ein Mitbewerber disqualifiziert wurde.

Für den Para-Triathleten Martin Schulz (36) gibt es verspätete Freude über die Silbermedaille der Paralympics 2024 in Paris. Der für den SC DHfK Leipzig startende Sportler erreichte am 2. September 2024 im Sprintwettbewerb zunächst den dritten Rang, was ihm die Bronzemedaille einbrachte.

Laut einer Meldung der dpa ist der Brasilianer Ronan Nunes Cordeiro, der anfänglich den zweiten Platz belegte, aufgrund eines Dopingdelikts disqualifiziert worden. Diese Information gab das Internationale Paralympische Komitee (IPC) bekannt. Infolgedessen verbessert sich der zweifache Paralympics-Champion aus Sachsen auf die Silberposition.

Positiver Test auf anaboles Steroid bei Brasilianer

Bei Cordeiro (29) wurde im Zuge einer Wettkampfkontrolle das anabol-androgene Steroid 19-Norandrosteron nachgewiesen. Die Verwendung dieser Substanz ist durchgehend verboten, was im Oktober 2024 zu einer provisorischen Suspendierung des Athleten führte.

Der Brasilianer legte zwar Einspruch gegen die vom IPC erhobene Anklage ein, doch sein Versuch war bei einer Anhörung am 28. Januar 2026 erfolglos. Die Entscheidung wurde vom unabhängigen Anti-Doping-Gerichtshof des IPC aufrechterhalten.

Entscheidung über weitere Sanktionen steht aus

Das Resultat von Cordeiro in Paris wurde daraufhin für ungültig erklärt. Der Weltverband World Triathlon wird nun über zusätzliche Maßnahmen, beispielsweise eine eventuelle Sperre für den Sportler, befinden. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.