Evenepoel siegt in ValkenburgBelgier gewinnt erstmals das Amstel Gold Race im Sprint

Hat erstmals das Amstel Gold Race gewonnen: Remco Evenepoel (Archivbild)
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Remco Evenepoel feiert Premierensieg beim Amstel Gold Race. Der belgische Radprofi setzte sich im Sprint durch und blickt nun auf die Konfrontation mit Tadej Pogacar.
Für den zweifachen Olympiasieger Remco Evenepoel markiert der erstmalige Gewinn des Amstel Gold Race einen idealen Auftakt in die Ardennen-Woche. Nach einer Distanz von 257,2 Kilometern zwischen Maastricht und Valkenburg war der Belgier des deutschen Red-Bull-Teams erfolgreich, wie die dpa meldet. Ohne die Teilnahme von Radsport-Größe Tadej Pogacar konnte er sich im Zielsprint gegenüber dem dänischen Vorjahressieger Mattias Skjelmose behaupten. Der Franzose Benoit Cosnefroy belegte den dritten Platz, wohingegen die deutschen Teilnehmer im Rennverlauf unauffällig blieben.
Auf der Strecke mit 33 Steigungen wurde die Entscheidung erst in einem Zweikampf herbeigeführt. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr gelang es Evenepoel diesmal, sich im Sprint gegen Skjelmose durchzusetzen. Im Jahr 2025 hatte der dänische Fahrer unerwartet den Sieg über den Zeitfahr-Weltmeister sowie Pogacar errungen.
Evenepoel spricht vom „schönsten Saisonsieg“
„Der Sieg bedeutet mir sehr viel. Ich liebe das Rennen mit den vielen kleinen steilen Anstiegen. Mein Sprint war besser als im letzten Jahr. Ich bin sehr stolz und glücklich“, äußerte sich Evenepoel laut dpa. Weiterhin ergänzte er: „Das ist der schönste Sieg in dieser Saison. Das Rennen steht knapp unter den Monumenten.“
Konfrontation mit Pogacar in Lüttich erwartet
Dieser Erfolg demonstriert Evenepoels gute Form für die kommende Auseinandersetzung mit Pogacar am nächsten Sonntag beim Frühjahrsklassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich. Die beiden Spitzenathleten haben das Rennen in den letzten fünf Jahren beherrscht. Evenepoel war zweimal siegreich (2022, 2023), während Pogacar dreimal triumphierte (2021, 2024, 2025). Es wird angenommen, dass Evenepoel davor am Flèche Wallonne teilnehmen wird, wohingegen Pogacar diesen Halbklassiker auslässt.
Über eine weite Strecke hatte der Italiener Marco Frigo die Führung inne, anfangs als Teil einer Fluchtgruppe und dann als Solist. Er wurde allerdings 36 Kilometer vor dem Ziel von der Favoritengruppe gestellt. Getrübt wurde der Wettbewerb durch mehrere Stürze. Wie die dpa berichtete, zählten zu den Gestürzten unter anderem der zweifache Gewinner von Paris-Nizza, Matteo Jorgenson (USA), sowie der Siebtplatzierte der Tour de France, Kevin Vauquelin aus Frankreich. (red)
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