Die KfW-Bankengruppe steigerte ihre Unterstützungsleistungen für Unternehmen und private Bauherren signifikant. Der Bedarf an Krediten bleibt hoch.
KfW mit Förder-BoomMittelstand und Hausbauer profitieren von Milliarden

KfW-Vorstandschef Stefan Wintels kann starke Förderzahlen für 2025 vorweisen. (Archivbild)
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KfW weitet Förderung aus: Mittelstand und Bauherren profitieren stark
Für das Jahr 2025 hat die staatliche Förderbank KfW eine erhebliche Ausweitung ihrer Fördertätigkeiten bekannt gegeben. Das zentrale Geschäftsfeld der Binnenförderung expandierte laut Deutscher Presse-Agentur (dpa) um circa ein Drittel gegenüber dem Vorjahr und erreichte ein Volumen von 61 Milliarden Euro. Bei Neugeschäften für mittelständische Unternehmen sowie Gründer wurde laut Mitteilung der Bank sogar ein Anstieg von mehr als 75 Prozent auf über 23 Milliarden Euro verzeichnet.
„Ein starker Mittelstand ist in seiner Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Deutschland gar nicht zu überschätzen“, äußerte sich Vorstandschef Stefan Wintels. „Wir brauchen mehr Gründergeist und Innovationen.“ Die KfW habe im Jahr 2025 insgesamt etwa 137.000 Unternehmen, 35.000 Existenzgründer und 750.000 Wohneinheiten gefördert.
Programme für Neubau und Heizungsumrüstung stark nachgefragt
Der positive Trend im Fördergeschäft setzte sich auch zu Beginn des neuen Jahres fort. Laut KfW ist dies auf einen großen Zuspruch von mittelständischen Betrieben sowie von Bauherren und Immobilienbesitzern zurückzuführen, die etwa eine Modernisierung ihrer Heizungsanlage planen. Als besonders begehrt erwies sich das Programm „Klimafreundlicher Neubau“, was auch daran lag, dass der Bund im Dezember die populäre Förderung für Neubauten mit dem Energiestandard EH55 wieder eingeführt hatte.
Darüber hinaus wurde die Bundesförderung für energieeffiziente Gebäude, welche die Heizungsförderung einschließt, rege in Anspruch genommen. In diesem Segment unterstützt die KfW umweltfreundliche Neubauprojekte sowie die energetische Modernisierung von Bestandsimmobilien. Das gesamte Neugeschäftsvolumen der KfW belief sich bis Ende Februar auf 11,7 Milliarden Euro und übertraf damit den Wert des Vorjahreszeitraums (11,2 Mrd. Euro).
Ergebnis der Förderbank für 2025 rückläufig
Ihre eigene Bilanz wies für die KfW allerdings einen Rückgang auf. Obwohl der operative Gewinn im Jahr 2025, hauptsächlich gestützt durch einen beachtlichen Zinsüberschuss, mit 1,9 Milliarden Euro das hohe Niveau des Vorjahres halten konnte, verringerte sich der Konzerngewinn auf 1,0 Milliarden Euro, nachdem er 2024 noch 1,4 Milliarden Euro betragen hatte.
Die Förderinstitution befindet sich zu 80 Prozent im Besitz des Bundes und zu 20 Prozent im Eigentum der Länder. Ihre Aufgabe besteht nicht nur in der Kreditvergabe an Mittelständler, Bauherren und Studierende im Inland; sie leistet auch Unterstützung für Firmen bei der weltweiten Export- und Projektfinanzierung und engagiert sich für Entwicklungs- sowie Schwellenländer. (red)
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