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Insgesamt acht Standorte betroffenGaleria droht mit Schließung von zwei Filialen in Köln

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Das Warenhaus von Galeria Karstadt in der Breite Straße.

Die Galeria-Filiale auf der Breite Straße wackelt erneut.

Der angeschlagene Warenhauskonzern will über die Mietpreise in mehreren deutschen Städten neu verhandeln. Diese Filialen stehen auf der Kippe.

Der Warenhauskonzern Galeria prüft sein Filialnetz und erwägt, acht Standorte zu schließen. Das teilt das Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf mit. Auf der Liste stehen acht Filialen, darunter die Kölner Niederlassungen auf der Hohe Straße und der Breite Straße. Zudem wackeln Standorte in München, Berlin, Mannheim, Braunschweig und Aschaffenburg. Die Mietverträge der Warenhäuser laufen „mittelfristig“ aus, heißt es von Galeria. In den kommenden Wochen würden „intensive Verhandlungen zur Flexibilisierung von Mietkonditionen“ an diesen acht Standorten geführt.

„Wir kämpfen für den Erhalt unserer Filialen und möchten an den Standorten bleiben. Wir sind uns unserer Rolle und Relevanz in den besten Einzelhandelslagen Deutschlands sehr bewusst“, sagt Vertriebschef Philipp Kretzer in der Mitteilung. Voraussetzung für den Erhalt der Filialen sei jedoch ein wirtschaftlich tragfähiges Modell, das „langfristig ein positives operatives Ergebnis“ ermögliche. Die Verhandlungen seien bereits angelaufen und würden mit der „notwendigen Konsequenz“ geführt. Sollte es nicht gelingen, eine für beide Seiten tragfähige Lösung zu erreichen, „die allen Parteien eine langfristige Zukunft eröffnet“, bestehe auch die Möglichkeit von Schließungen.

Galeria verhandelt eigenen Angaben zufolge zeitnah vorsorglich über einen Interessenausgleich und Sozialplan für die betroffenen Filialen.