Abo

„Aktenzeichen XY“Mord an Prostituierter vor 34 Jahren – Kölner Cold Case im TV

2 min
Moderator Rudi Cerne steht im ZDF-Studio von "Aktenzeichen XY… Ungelöst"

Moderator Rudi Cerne steht im ZDF-Studio von "Aktenzeichen XY… Ungelöst"

1992 wird eine Prostituierte in Köln tot aufgefunden, der Täter ist bis heute unbekannt. Und auch ein weiterer Kölner Fall wird bei „Aktenzeichen XY“ behandelt.

Mit zwei ungeklärten Kriminalfällen wendet sich die Kölner Polizei am kommenden Mittwochabend (6. Mai) in der ZDF-Fernsehsendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“ an die Öffentlichkeit. Die Ermittlerinnen und Ermittler erhoffen sich entscheidende Hinweise aus der Bevölkerung.

Raubmord an Prostituierter in der Kölner Innenstadt

Im ersten Fall, vorgestellt von Markus Weber, dem Leiter der Ermittlungsgruppe Cold Cases, geht es um einen ungelösten Mord aus dem Jahr 1992. Am 4. Juli wurde die damals 48-jährige Bianca B. leblos in ihrer Wohnung in der Kölner Innenstadt gefunden. Die Frau, die im Milieu unter dem Namen „Yvonne“ bekannt war, arbeitete als Prostituierte in einem Apartment über dem Spielclub „Picadilly“ in der Brabanter Straße.

Laut Obduktion wurde sie mindestens einen Tag vor ihrem Auffinden getötet. Da die Wohnung durchwühlt war, gehen die Ermittlerinnen und Ermittler von einem Raubmord aus. Es wird nicht ausgeschlossen, dass der Täter ihr letzter Kunde war.

Das Ermittler-Team bitte um Hinweise und fragt: Wer hat Bianca B., alias Yvonne, in der Zeit vom 1. Juli bis zum 4. Juli 1992 gesehen? Wer kann Informationen geben, die für die Aufklärung von Bedeutung sein könnten?

Bewaffneter Raubüberfall in Köln-Raderberg

Im zweiten Fall informiert Kriminaloberkommissar Chris van de Ven über einen bewaffneten Raubüberfall am Abend des 23. Dezember 2021 in Köln-Raderberg. Drei unbekannte Männer hatten den Feinkostgroßhandel „Mare Atlantico“ betreten, die Anwesenden mit Schusswaffen bedroht und mehrere Schüsse in die Luft abgegeben. Während einer der Täter Bargeld stahl, wartete ein vierter Komplize in einem dunklen Fluchtfahrzeug.

Die Beute der Täter lag im fünfstelligen Eurobereich. Laut Beschreibung handelt es sich um drei Männer im Alter zwischen 30 und 40 Jahren. Einer von ihnen war etwa 1,80 Meter groß, schlank und trug eine Outdoorjacke mit auffälligem gelben Kragen, dazu Jogginghose und Sportschuhe; er sprach gebrochen Deutsch und war mit einer Sporttasche sowie einer Handfeuerwaffe unterwegs. Ein zweiter Tatverdächtiger wird als rund 1,95 Meter groß und athletisch beschrieben, bekleidet mit schwarzer Jacke und Arbeitshose, und soll ein Maschinengewehr mitgeführt haben. Der dritte Mann, ebenfalls athletisch und etwa 1,80 Meter groß, trug dunkle Kleidung, eine Wollmütze und eine OP-Maske und war ebenfalls bewaffnet.

Hinweise zu den beiden Fällen nimmt die Kriminalpolizei unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.