Abo

„Phishing“-Masche in KölnPolizei nimmt 20-jährigen Betrüger in Ehrenfeld fest

1 min
Die Polizei ermittelt nach einer Betrugsmasche in Köln (Symbolfoto).

Die Polizei ermittelt nach einer Betrugsmasche in Köln (Symbolfoto).

Ein 20-Jähriger soll mit einer „Phishing“-Masche Gutscheine in Supermärkten gekauft haben. Eine aufmerksame Mitarbeiterin verhalf der Polizei zur Festnahme.

Die Polizei Köln hat am Donnerstagnachmittag (26. Februar) auf der Venloer Straße in Ehrenfeld einen 20 Jahre alten Mann festgenommen. Er steht im Verdacht, mithilfe der sogenannten „Phishing-Masche“ mehrfach Gutscheine mit einer digital generierten Bankkarte gekauft und sich dabei Bargeld auszahlen lassen zu haben.

Betrüger ergaunern sensible Bankdaten

Bei der „Phishing“-Betrugsmasche versenden die Täterinnen und Täter laut Polizei zunächst SMS oder E-Mails im Namen bekannter Kreditinstitute und anschließend täuschend echt aussehende Briefe. In beiden Fällen werden die Empfängerinnen und Empfänger aufgefordert, sensible Bankdaten preiszugeben. Mit den erlangten Daten erstellen die Betrügerinnen und Betrüger eine digitale Version der Bankkarte auf dem Handy und nutzen diese für Einkäufe.

Mitarbeiterin erkennt Tatverdächtigen wieder

Im aktuellen Fall werteten Kriminalbeamte nach unrechtmäßigen Abbuchungen Videomaterial aus mehreren Geschäften aus und sensibilisierten die Angestellten in den betroffenen Märkten. Eine aufmerksame Mitarbeiterin eines Supermarktes in Ehrenfeld erkannte den Tatverdächtigen schließlich wieder und gab den entscheidenden Hinweis, als dieser am Donnerstag den Laden betrat. Polizisten und Polizistinnen nahmen den Mann noch im Kassenbereich fest.

Bei der Durchsuchung des Mannes stellten die Beamtinnen und Beamten mehrere Mobiltelefone und Bargeld sicher. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Computerbetrugs dauern an. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.