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Großeinsatz in KölnRheinisches Derby von mehreren Straftaten überschattet

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Polizeieinsatz bei Fußballspiel in Köln. (Symbolfoto)

Polizeieinsatz bei Fußballspiel in Köln. (Symbolfoto)

Rund um das Derby zwischen dem 1. FC Köln und Gladbach kam es zu mehreren Straftaten.

Die Polizei Köln hat nach der Bundesligabegegnung zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach am Samstagnachmittag (21. März) eine erste vorläufige Einsatzbilanz gezogen. Laut dem Leitenden Polizeidirektor Martin Lotz sei das Einsatzkonzept mit mehr als 1.400 Polizistinnen und Polizisten aufgegangen und größere Auseinandersetzungen rivalisierender Gruppen konnten verhindert werden. Dennoch kam es rund um das Risikospiel zu mehreren Straftaten.

Vorkommnisse vor und während des Spiels

Bereits am Mittag begleiteten Einsatzkräfte die Fanmärsche beider Lager zum Stadion. Dabei wurde ein Sonderzug der KVB mit Gästefans versehentlich zum Hauptbahnhof geleitet. Der Zug wurde zum Neumarkt umgeleitet, um die Fans aufzunehmen. In einer der Bahnen zerstörte ein Tatverdächtiger eine Fensterscheibe, die Polizei leitete ein Strafverfahren ein.

Im Stadion zündeten teils vermummte Personen in beiden Fanblöcken Pyrotechnik. Zudem meldete der Ordnungsdienst eine Körperverletzung: Ein stark alkoholisierter Stadionbesucher soll einen Mitarbeiter des Ordnungsdienstes ins Gesicht geschlagen haben. Zwei weitere Zuschauer wurden durch Becherwürfe verletzt. Einer von ihnen musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die Polizei schrieb entsprechende Strafanzeigen.

Weitere Straftaten nach dem Schlusspfiff

Nach dem Spiel kam es laut Polizei auf den Vorwiesen zu einer Auseinandersetzung zwischen Anhängern des 1. FC Köln und einem Anhänger des Gastvereins, der leichte Verletzungen erlitt. In Merzenich bei Düren wurden zudem zwei Männer festgenommen. Sie sollen die Reifen von 17 Autos mit Mönchengladbacher Kennzeichen mit Bohrmaschinen beschädigt haben.

Parallel zum Fußballspiel fand in der Kölner Innenstadt eine Demonstration unter dem Motto „Für Demokratie - gegen Rassismus“ statt. Diese verlief laut Polizei mit mehreren Hundert Teilnehmenden störungsfrei. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.