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Bilanz zu Weiberfastnacht in KölnWeniger Einsätze, aber schwere Straftaten wie Vergewaltigung und Hammer-Angriff

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Polizei und Rettungsdienst bei einem nächtlichen Einsatz. (Symbolfoto)

Die Polizei war an Weiberfastnacht bis in die Nacht im Einsatz, um die Sicherheit der Feiernden zu gewährleisten. (Symbolbild)

Die Kölner Polizei zieht eine erste Bilanz, die von friedlichem Feiern, aber auch von schweren Straftaten und Übergriffen geprägt war.

Die Polizei in Köln war an Weiberfastnacht (12. Februar) bis tief in die Nacht im Einsatz. Nach einer ersten Bilanz hatten die Einsatzkräfte überwiegend mit friedlich Feiernden zu tun, mussten aber auch bei einigen schweren Straftaten eingreifen. Das regnerische Wetter führte dazu, dass viele Karnevalisten und Karnevalistinnen in die Kneipen auswichen und sich die Straßen in den Partyvierteln am Abend leerten.

Zahlen der Polizei: Jugendschutzkontrollen und Platzverweise

Die Polizistinnen und Polizisten führten mehr als 140 Jugendschutzkontrollen durch und übergaben drei Jugendliche dem Jugendamt. Zudem wurden 111 Platzverweise erteilt. 35 Personen kamen zur Verhinderung von Auseinandersetzungen in Gewahrsam. Bei Kontrollen stellten die Einsatzkräfte sieben Messer sicher.

Bei Verkehrskontrollen überprüften die Beamten und Beamtinnen mehr als 120 Verkehrsteilnehmer und -teilnehmerinnen. In 24 Fällen wurden Strafverfahren gegen E-Scooter-Fahrer und -Fahrerinnen eingeleitet, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss standen.

Vergewaltigung, Schlägerei und Hammer-Angriff in der Nacht

Der Polizei Köln liegen mehrere Anzeigen wegen sexueller Belästigungen vor. Zudem ermittelt die Kriminalpolizei wegen des Verdachts einer Vergewaltigung. Ein Unbekannter soll gegen 23.00 Uhr in einer Südstadt-Kneipe auf der Toilette eine Frau vergewaltigt haben. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

Gegen 22.30 Uhr wurde ein Gast in einer Kneipe am Zülpicher Platz schwer verletzt. Ein Unbekannter schlug ihm auf der Tanzfläche unvermittelt mit der Faust ins Gesicht. Rettungskräfte brachten den Mann in ein Krankenhaus. Später, gegen 2.50 Uhr, wurde auf dem Hohenzollernring ein 22-Jähriger mit einem Hammer angegriffen und leicht am Kopf verletzt. Die Polizei nahm einen 44-jährigen Tatverdächtigen fest.

Eine abschließende Bilanz der Karnevalstage wird die Polizei Köln eine Woche nach Aschermittwoch herausgeben. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.