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Drei Tage in KölnHaben Sie Verständnis für die Streikenden bei der KVB?

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Der Warnstreik macht sich auch bei der KVB bemerkbar (Bild vom 6. März).

Der Warnstreik macht sich auch bei der KVB bemerkbar (Bild vom 6. März).

Drei Tage Streik bei der KVB – das ist ein Problem für viele Kölnerinnen und Kölner. Sind Sie betroffen? Wir wollen Ihre Meinung hören!

Kölnerinnen und Kölner müssen derzeit viele Unannehmlichkeiten hinnehmen, wenn sie von A nach B kommen wollen. Das ist wieder einmal nicht mit den Kölner Verkehrs-Betrieben möglich, da das Unternehmen von den Verdi-Warnstreiks betroffen ist. Nach einzelnen Streiktagen in den vergangenen Wochen trifft es die KVB-Kunden in dieser Woche besonders hart, da an drei Tagen am Stück nichts geht.

Während in Düsseldorf zumindest am Mittwoch (18. März) noch Bahnen fahren, sind in Köln nur Busse unterwegs. Die Begründung: Da die Werkstätten nicht arbeiten, wäre es zu riskant, die Stadtbahnen rollen zu lassen. Sie könnten im Zweifel nicht abgeschleppt oder repariert werden. Am Donnerstag bleiben dann wie am Dienstag auch erneut die Busse in den Depots, nur die von Subunternehmern betriebenen Fahrzeuge sind im Dienst.

Bereits im Februar wurde die KVB an drei Tagen bestreikt, im März gab es ebenfalls einen Streiktag. Nun die drei Tage hintereinander – das stellt viele Kölnerinnen und Kölner auf eine harte Geduldsprobe. Haben Sie dennoch Verständnis für die KVB-Mitarbeitenden, die für eine 37-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich und auch für längere Ruhezeiten zwischen den Schichten kämpfen? Trifft der Streik überhaupt die Richtigen? Ihre Meinung ist gefragt!

Wie schränkt der KVB-Streik Ihren Alltag ein?

Uns interessiert natürlich auch, wie der Streik bei der KVB ihren Alltag betrifft. Steigen Sie einfach aufs Fahrrad und bewältigen Sie die Strecken so? Haben Sie alternative Möglichkeiten, zur Arbeit, zum Arzt oder zu anderen Terminen zu kommen?

Für viele Menschen wird dies nicht so einfach sein. Sei es, weil sie in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, weil sie kleine Kinder haben oder aus zahlreichen anderen Gründen. Besonders ältere Menschen sind Leidtragende der Arbeitsniederlegungen. Der Umstieg auf Taxi oder auch Uber ist kostspielig und keine Lösung für den Alltag.

Auch viele Kinder haben einen so langen Schulweg, dass sie auf Bahnen und Busse angewiesen sind. Im Zweifel müssen die Eltern sie nun mit dem Auto fahren – oft zulasten des eigenen Jobs und bei den derzeitigen Spritpreisen auf Kosten der Familienkasse.

Wir interessieren uns für Ihre Geschichten und freuen uns, wenn Sie sich bei uns in der Redaktion melden! Schreiben Sie an ksta-community@kstamedien.de (red)