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Kettenreaktion an StauendeSchwerer Lkw-Unfall auf der A1 am Kreuz Köln-West – Mehrere Verletzte

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Vor dem Lärmschutztunnel in Köln-Lövenich hat sich ein Unfall mit mehreren Lkw ereignet. Drei Menschen wurden verletzt.

Bei einem schweren Verkehrsunfall mit vier beteiligten Lastwagen auf der Autobahn 1 in Köln ist am Dienstagvormittag (3. März) ein 22 Jahre alter Lkw-Fahrer schwer verletzt worden. Ein 49 Jahre alter Lkw-Fahrer sowie eine 47-jährige Autofahrerin erlitten nach derzeitigem Stand leichte Verletzungen, teilte ein Pressesprecher der Polizei Köln mit. Rettungskräfte brachten die Verletzten zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser.

Zu dem Unfall ist es den Angaben zufolge gegen 10.25 Uhr kurz vor dem Tunnel Lövenich gekommen. Der 22-jährige Lkw-Fahrer war mit seinem 40-Tonner auf der A1 in Richtung Dortmund unterwegs, als er in Höhe des Autobahnkreuzes Köln-West aus bislang unbekannten Ursachen das Ende eines Staus übersah.

Lkw-Fahrer übersieht Stauende auf der A1 kurz vor Tunnel Lövenich

Durch die Wucht der Kollision wurde der im Stauende stehende Lastwagen eines 49-Jährigen in einen dritten beteiligten 40-Tonner geschoben. Dieser wiederum prallte auf einen Jeep einer 47-Jährigen. Auch der Pkw eines 52-Jährigen sowie ein davor befindlicher Lkw eines 37-Jährigen wurden durch die Kollision ineinandergeschoben.

In der Nähe des Autobahnkreuzes Köln-West hat sich auf der A 1 von Euskirchen in Richtung Köln ein Unfall ereignet, bei dem drei Menschen leicht verletzt wurden.

In der Nähe des Autobahnkreuzes Köln-West hat sich auf der A 1 von Euskirchen in Richtung Köln ein Unfall ereignet, bei dem drei Menschen leicht verletzt wurden.

Einer der Lastwagen verlor seine Ladung PET-Flaschen, die daraufhin auf den Fahrbahnen verteilt wurden.

Aufgrund der Bergungsarbeiten war die A1 ab dem Autobahnkreuz Köln-West mehrere Stunden voll gesperrt. Gegen 15.30 Uhr konnte der Verkehr auf einem Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt werden.

Wann die Strecke der A1 wieder komplett für den Verkehr freigegeben werden kann, war noch unklar. Der Verkehr staute sich auf rund 6 Kilometern, Autofahrerinnen und Autofahrer mussten mit einer Verzögerung von rund einer Dreiviertelstunde rechnen. (jv)