Im ganzen Land gelten in Ägypten Maßnahmen zum Energiesparen. Eine bedeutende Ausnahmeregelung betrifft jedoch populäre Urlaubsregionen.
Entwarnung für Ägypten-UrlauberEnergiesparmaßnahmen gelten nicht in Hurghada und Co.

Gute Nachrichten für Ägypten-Urlauber: In beliebten Touristenorten wie Hurghada werden Cafés, Restaurants, Bars und Geschäfte nicht um 21 Uhr schließen.
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Seit dem 28. März sind in Ägypten landesweite Maßnahmen zur Energieeinsparung wirksam. Reisende in den frequentierten Feriengebieten können jedoch aufatmen: Das zuständige Tourismusministerium gab kurz vor dem Start der neuen Vorschriften bekannt, dass diese für sie explizit keine Anwendung finden.
Um den Energieverbrauch zu senken, müssen Cafés, Restaurants, Bars und Geschäfte in vielen Regionen Ägyptens für mindestens einen Monat bereits um 21 Uhr schließen. An Donnerstagen sowie Freitagen ist die Schließzeit auf 22 Uhr festgesetzt. Die Regierung hatte diesen Schritt, laut dpa, mit den stark gestiegenen Preisen für Energie infolge des Iran-Kriegs begründet.
Keine Einschränkungen in Hurghada und Marsa Alam
Die Regelungen finden keine Anwendung auf die von Reisenden favorisierten Destinationen, darunter Hurghada, Marsa Alam, Luxor, Aswan und Sharm El Sheikh. Einer Bekanntmachung des Tourismusministers zufolge erstreckt sich die Ausnahmeregelung überdies auf Gaststätten, die bei ausländischen Gästen populär sind, etwa in der Metropole Kairo.
Es sei das Anliegen, den Dienstleistungsgrad und die Sicherheit für Urlauber ungeachtet der Sparvorgaben auf einem gehobenen Niveau zu halten. Die zuvor bekannt gegebenen Schritte hatten bei Reisenden – speziell im Hinblick auf die Osterfeiertage – für Beunruhigung gesorgt. Dieser wirkt die Behörde mit ihrer Zusicherung jetzt entgegen.
Auch Reiseanbieter bestätigen Normalbetrieb
Die stabile Situation wird ebenfalls von Reiseanbietern bestätigt. Von Dertour ist beispielsweise zu hören: „Unser Betrieb verläuft stabil, bisher sind weder Einschränkungen noch Ausfälle zu verzeichnen. In den touristisch geprägten Regionen herrscht weiterhin Regelbetrieb.“ (red)
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