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„Verraten“Fergie sieht sich von den Royals im Stich gelassen

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Sarah Ferguson, genannt „Fergie“, schaut in die Ferne.

Sarah Ferguson, genannt „Fergie“, soll zutiefst enttäuscht über die Reaktionen der Royals sein. (Archivbild)

Neue Vorwürfe, alte Spannungen: Sarah Ferguson soll sich von der Königsfamilie im Stich gelassen fühlen – und steht erneut unter Druck.

Hinter den Mauern des britischen Königshauses gibt es erneut Unruhe – im Zentrum steht einmal mehr Sarah Ferguson. Laut „Daily Express“ fühlt sich die frühere Ehefrau von Andrew Mountbatten-Windsor „bitter“ und „verraten“ von der Familie. Auslöser ist erneut die Verbindung zum Skandal um Jeffrey Epstein. In zuletzt veröffentlichten Dokumenten werden sowohl Ferguson als auch Andrew mehrfach erwähnt.

Insider äußert sich deutlich

Ein Insider beschreibt die Lage drastisch: „Was viele nicht sehen: wie tief sie gefallen ist.“ Demnach soll Ferguson wütend sein, sich ungerecht behandelt fühlen und sich von der Familie im Stich gelassen sehen.

Sarah Ferguson mit rotem Haar lächelt.

Sarah Ferguson steht unter Druck. (Archivbild)

Zugleich droht weiterer Ärger: Ferguson will Berichten zufolge künftig nicht mehr in die USA reisen. Hintergrund sind mögliche Reaktionen – sowohl von mutmaßlichen Opfern Epsteins als auch von politischer Seite, nachdem sie zur Kooperation mit US-Ermittlern aufgefordert wurde.

Keine Reisen mehr in die USA

Besonders brisant: Offenbar fürchtet sie, unter Eid aussagen zu müssen – auch über Andrew. Als britische Staatsbürgerin wäre sie dazu jedoch nicht verpflichtet.

Zusätzliche Aufmerksamkeit richten veröffentlichte E-Mails aus dem Jahr 2009 auf den Fall. Darin bittet Ferguson Epstein um finanzielle Unterstützung und bedankt sich in auffällig persönlichen Worten.

Ein Verzicht auf Reisen in die USA könnte für Ferguson auch wirtschaftliche Folgen haben. Ein erheblicher Teil ihrer früheren Einnahmen – etwa durch Fernsehauftritte und Kooperationen – stammt aus diesem Markt.

Sarah Ferguson signiert Bücher für Menschen.

Sarah Ferguson will offenbar nicht mehr in die USA reisen. (Archivbild)

Währenddessen geraten auch Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie zunehmend in den Blick. Ein Royal-Experte vertritt laut „Daily Express“ die Auffassung, die beiden seien „nicht unschuldig“ und „tief involviert“.

Auch Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie unter Druck

Hintergrund: Die Töchter von Andrew Mountbatten-Windsor und Sarah Ferguson besuchten Jeffrey Epstein demnach bereits 2009 in Florida – damals waren sie 19 und 20 Jahre alt.

Der Autor Andrew Lownie argumentiert, die beiden seien zu diesem Zeitpunkt erwachsen gewesen und hätten von den Kontakten ihres Vaters profitiert, etwa bei Reisen in den Nahen Osten. Zudem sollen sie umstrittene Kontakte gepflegt und einen vorgeschlagenen „Ethik-Check“ für persönliche Investments abgelehnt haben.

Auffällig: Beim Oster-Gottesdienst der Royals fehlten beide – laut Berichten nach Absprache mit dem König. (jag)