Nach dem Finale des RTL-Dschungelcamps schlägt das kreischende Reality-Sternchen plötzlich andere Töne an.
Beim großen WiedersehenAriel plötzlich selbstkritisch – Handschlag für Gil Ofarim

Ariel hat für eine Überraschung beim großen Wiedersehen gesorgt.
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Nach dem Finale von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ kommt es beim „großen Wiedersehen“ zu einer überraschenden Annäherung zwischen Ariel und dem frisch gekrönten Dschungelkönig Gil Ofarim. Zwar gilt das Verhältnis der beiden weiterhin als schwierig, dennoch schlägt Ariel nach dem RTL-Dschungelcamp versöhnlichere Töne an.
RTL-Dschungelcamp: Ariel gratuliert Gil Ofarim zum Sieg
Beim Wiedersehen gratuliert Ariel Gil persönlich zum Sieg. „Ja, ich habe ihm die Hand gegeben und gesagt: ,Gratuliere‘“, erklärt sie rückblickend. Weiter sagt sie: „Ich hatte den Sieg nicht in der Hand. Dann kann ich auch gratulieren.“
Ariel, die im Finale den sechsten Platz belegte, hatte nach dem Auszug aus dem Camp Zeit, ihr Verhalten zu reflektieren. Dabei sei ihr einiges bewusst geworden. „Ich war sehr laut mit meiner Meinung“, räumt sie ein. Inhaltlich stehe sie weiterhin zu ihren Aussagen, doch sie ergänzt selbstkritisch: „Der Punkt war richtig, aber nicht die Art, wie ich ihn gesagt habe. Die war zu laut und vielleicht übertrieben.“
IBES 2026: Keine vollständige Entschuldigung von Ariel
Von einer vollständigen Entschuldigung spricht Ariel nicht, dennoch macht sie einen Schritt auf Gil zu. „Ich habe gesagt: Ich möchte nicht, dass du dich angegriffen fühlst. Wenn ja, dann tut mir das leid. Das war nie meine Intention“, erklärt sie. Besonders belastend sei es gewesen, sich selbst in den Zusammenschnitten zu sehen. „Ich habe gemerkt, ich rede mit einer Wand. Das bringt gar nichts“, sagt Ariel offen.
Trotz der versöhnlicheren Worte stellt sie klar, dass sie sich grundsätzlich nicht verbiegen will. „Ich bleibe so, wie ich bin“, betont sie. Zwar könne sie ihre Redensart ändern, ihre Haltung jedoch nicht: „Meine Meinung ändere ich nicht. Meinen Mund verbietet mir niemand.“
Ariel reflektiert Zeit im Dschungelcamp
Gleichzeitig zieht sie ein persönliches Fazit aus der Zeit im Camp. Der Dschungel habe sie im Umgang mit Konflikten verändert. „Man lernt, mit Hass umzugehen“, sagt Ariel. Und weiter: „Man lernt, seine Energie nicht an Menschen zu verschwenden, die nicht reden wollen.“
Beim großen Wiedersehen werden neben der Annäherung zwischen Ariel und Gil auch weitere Konflikte der Staffel thematisiert. Nicht alle Gräben sind zugeschüttet – doch zumindest in diesem Fall zeigt sich, dass Reflexion und vorsichtige Schritte aufeinander zu möglich sind. (jag)

