Die Frau von Kronprinz Haakon musste in die Klinik. Bilder zeigen sie mit Nasenkatheter – ihr Zustand sorgt für wachsende Besorgnis.
Notaufnahme nach InterviewKronprinzessin Mette-Marits Zustand verschlechtert sich spürbar – Sorge wächst

Mette-Marit von Norwegen kämpft seit Jahren mit gesundheitlichen Problemen. (Archivbild)
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Es sind Bilder, die bei vielen Royal-Fans Sorge auslösen: Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit ist sichtbar angeschlagen. Aufnahmen, die „SE og HØR“ und „Dagbladet“ veröffentlicht haben, zeigen die 52-Jährige nach einem Klinikbesuch – mit Sauerstoffgerät und Nasenkatheter. Laut „Bild“-Zeitung musste die Frau von Kronprinz Haakon sogar die Notaufnahme aufsuchen.
Kronprinzessin Mette-Marit sichtbar angeschlagen
Demnach musste Mette-Marit am 19. März offenbar kurzfristig medizinisch behandelt werden. Die Fotos zeigen sie beim Verlassen des Osloer Universitätsklinikums „Rikshospitalet“. An ihrer Seite: Kronprinz Haakon, der das tragbare Sauerstoffgerät trägt, während Personenschützer das Paar begleiten.
Auch in den Tagen danach wird deutlich, wie sehr die Kronprinzessin gesundheitlich eingeschränkt ist. Bei einem Spaziergang nahe ihres Wohnsitzes in Skaugum trägt sie weiterhin einen Nasenkatheter, über den sie mit Sauerstoff versorgt wird. Kronprinz Haakon bleibt eng an ihrer Seite und trägt das Gerät wie eine kleine Umhängetasche.
Frau von Kronprinz Haakon leidet an Lungenfibrose
Hintergrund ist ihre seit 2018 bekannte Lungenfibrose – eine chronische, unheilbare Erkrankung, die die Atemfunktion zunehmend einschränkt. Der norwegische Hof hatte zuletzt mitgeteilt, dass sich ihr Zustand verschlechtert habe und bereits Vorbereitungen für eine mögliche Lungentransplantation laufen. Öffentliche Termine kann Mette-Marit nur noch selten wahrnehmen.
Hinzu kommt eine enorme psychische Belastung: Erst vor wenigen Tagen endete der Prozess gegen ihren Sohn Marius Borg Høiby. Gegen den 29-Jährigen stehen zahlreiche schwere Vorwürfe im Raum, das Urteil wird im Juni erwartet. Parallel sorgt auch Mette-Marits frühere Bekanntschaft mit Jeffrey Epstein erneut für Schlagzeilen.
Interview über Kausa Epstein sorgt für Schlagzeilen

Kronprinzessin Mette-Marit im Jahr 2012: Zu dieser Zeit hatte sie Kontakt zu Epstein. (Archivbild)
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In einem Interview im norwegischen Fernsehen sprach die Kronprinzessin erstmals ausführlich über ihre Kontakte zu Jeffrey Epstein. Dabei sagte sie dem Sender „NRK“, sie wünsche sich heute, sie hätte ihn „niemals getroffen“. Zugleich erklärte sie, sie habe nicht gewusst, dass er ein Sexualverbrecher war, und betonte, sie habe sich von ihm „manipulieren und täuschen“ lassen.
Auch emotional wurde sie deutlich und räumte ein, wie sehr sie die Situation im Nachhinein belastet. Bei weiteren Nachfragen blieb sie jedoch zurückhaltend und ließ zentrale Punkte offen. Die Kombination aus gesundheitlicher Schwäche und öffentlichem Druck scheint ihren Tribut zu fordern. (jag)

