Prinz Edward spricht als erster Royal über die Epstein-Affäre. Gleichzeitig ist Prinz Harry in Kalifornien beim Wellenreiten zu sehen.
„Bei allem guten Willen“Prinz Edward äußert sich überraschend zu Epstein-Skandal

Prinz Edward sprach als erster Angehöriger des britischen Königshauses öffentlich über die Epstein-Affäre. (Archivbild)
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Prinz Edward sprach als erster Angehöriger des britischen Königshauses öffentlich über die Epstein-Affäre. Auf dem Weltregierungsgipfel in Dubai konfrontierte ihn laut der „Daily Mail“ die CNN-Reporterin Eleni Giokos mit den aktuellen Schlagzeilen. Die Journalistin nannte die zurückliegende Zeit „sehr interessant und sehr schwierig“. Sie erkundigte sich zudem nach der Position der royalen Familie. Edward zeigte sich anfangs bei seiner Antwort reserviert.
Prinz Edward reagiert auf CNN-Frage in Dubai

Prinz Edward und seine Ehefrau Sophie bei einem öffentlichen Termin in London. Der jüngste Bruder von König Charles III. äußerte sich nun erstmals öffentlich zu den aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Epstein-Affäre. (Archivbild)
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Er erwiderte: „Nun ja, bei allem guten Willen bin ich mir nicht sicher, ob dies das Publikum ist, das daran auch nur im Geringsten interessiert ist.“ Schließlich gehe es hier um Bildung und Zukunftsgestaltung. Anschließend machte er seine Haltung aber deutlich: Es sei „sehr wichtig, immer an die Opfer zu denken“. Es stelle sich die Frage, wer die Geschädigten in dieser ganzen Sache sind, da es zahlreiche Betroffene gebe.
Neue Epstein-Dokumente: Hinweise auf Verbindungen zu Andrew Mountbatten-Windsor
Diese Kommentare kamen kurz nach der Veröffentlichung von über drei Millionen Dokumenten durch das US-Justizministerium. Die Papiere zum verurteilten Sexualverbrecher Jeffrey Epstein wurden am 30. Januar freigegeben.

Prinz Edward, der Herzog von Edinburg, bei einem öffentlichen Termin. (Archivbild)
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In den Unterlagen finden sich angeblich neue Indizien für Verbindungen zu Andrew Mountbatten-Windsor, dem Bruder von Edward. Dazu gehören Fotos, E-Mail-Nachrichten sowie eine Einladung von Epstein in den Buckingham Palast.
Prinz Harry nach Gerichtstermin in London beim Surfen in Kalifornien gesichtet
Indes sichtete man Prinz Harry in Kalifornien beim Wellenreiten. Zuvor hatte er einen Gerichtstermin in London. Gemeinsam mit weiteren prominenten Briten hat er eine Klage gegen Associated Newspapers Limited (ANL) eingereicht. Der Vorwurf lautet auf vermutlich illegale Beschaffung von Informationen. Auf Instagram postete sein Surf-Coach, Raimana Van Bastolaer, Fotos.
Diese zeigen den Prinzen auf einem Surfbrett. Man sieht ihn in einem schwarzen Neoprenanzug. Zuerst gleitet er gehockt, bevor er die Welle stehend abschließt. Dazwischen ritt er durch eine röhrenförmige Welle, auch „Barrel“ genannt. Sein Trainer versah die Bilder mit dem Kommentar: „Ich kann dich nicht davon abhalten, mein Bruder, Spaß zu haben“. (jag)

