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„Schlag ins Gesicht“Prinzessin Kate strahlt am Commonwealth Day – BBC klinkt sich aus

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Prinzessin Kate nimmt an der jährlichen Feier zum Commonwealth Day in der Westminster Abbey teil.

Prinzessin Kate nimmt an der jährlichen Feier zum Commonwealth Day in der Westminster Abbey teil.

Kate steht beim Commonwealth Day im Fokus: eleganter Auftritt an der Seite von Prinz William – und Kritik an der BBC-Entscheidung.

Laut „People“-Magazin trat die britische Königsfamilie beim Commonwealth-Day-Gottesdienst am 9. März in der Westminster Abbey erstmals wieder gemeinsam bei einem größeren öffentlichen Termin auf, seit Andrew Mountbatten-Windsor im Februar festgenommen worden war. Prinzessin Kate und Prinz William erschienen an der Seite von König Charles und Königin Camilla.

Auch Prinzessin Anne mit ihrem Ehemann Sir Tim Laurence sowie der Duke und die Duchess of Gloucester nahmen teil. Rund 1800 Gäste versammelten sich zu der traditionellen Feier des Staatenbundes. Vor der Kirche demonstrierten Monarchie-Kritiker mit Plakaten, die auf den Skandal um Andrew anspielten.

Prinzessin Kate und Prinzessin Anne: Kurzer Moment ohne Wangenkuss

Ein kleiner Moment zwischen Prinzessin Kate und Prinzessin Anne sorgte bei Beobachtern für Aufmerksamkeit. Anders als andere Mitglieder der Familie verzichteten die beiden Frauen auf den üblichen Wangenkuss zur Begrüßung. Berichten zufolge lag das an Kates auffälligem Hut mit breiter Krempe, der ein solches Ritual praktisch unmöglich machte.

Stattdessen begrüßten sich beide mit einem kurzen Austausch und einem Lächeln. Prinz William wiederum begrüßte seine Tante Anne traditionell mit einem Wangenkuss. Prinzessin Kate erwies König Charles mit einem Knicks und einem Wangenkuss ihre Ehrerbietung.

Commonwealth-Day-Gottesdienst: Prominente Gäste und kulturelles Programm

Der Gottesdienst in der Westminster Abbey brachte Vertreter aus Politik, Kultur und den 56 Mitgliedsstaaten des Commonwealth zusammen. Zu den prominenten Teilnehmern gehörte auch Fürst Albert II. von Monaco. Im Rahmen der Veranstaltung sprach die frühere Spice-Girls-Sängerin Geri Halliwell-Horner als Botschafterin der Royal Commonwealth Society.

Zudem gab es Beiträge der Tänzerin Oti Mabuse sowie ein Gedicht der Commonwealth-Poetin Selina Tusitala Marsh. Musikalisch wurde der Abend unter anderem von einer schottischen Ceilidh-Band und einem Steel-Drum-Orchester begleitet.

Für Kritik sorgte unterdessen eine Entscheidung der BBC: Erstmals seit 1989 übertrug der Sender den Commonwealth-Day-Gottesdienst nicht vollständig im Fernsehen.

Die Prinzessin von Wales am Commonwealth-Tag.

Die Prinzessin von Wales am Commonwealth-Tag.

Royal-Expertin Leontine von Schmettow bezeichnete diese Entscheidung laut kurier.at als problematisch und betonte, der Termin sei einer der wichtigsten Auftritte des Monarchen im Jahreskalender. „Es heißt, aus Kostengründen. Aber für König Charles, der ja das Oberhaupt des Commonwealth ist [...] ist das ein Schlag ins Gesicht.“

Prinzessin Kate: Eleganter Auftritt in Blau bei Westminster-Abbey-Termin

Für den Auftritt wählte Prinzessin Kate ein abgestimmtes Ensemble in Royalblau. Sie trug einen Mantel der britischen Designerin Catherine Walker sowie einen farblich passenden Hut. Das elegante Outfit wurde durch klassische Pumps, eine Clutch und Perlenohrringe ergänzt.

Prinzessin Kate und Prinz William gehen zum Gottesdienst.

Prinzessin Kate und Prinz William gehen zum Gottesdienst.

Modemedien wie „Harper’s Bazaar“ bezeichneten den Look als besonders zeitlos und klassisch und hoben die elegante Kombination aus Mantelkleid, Hut und Perlen hervor. Auch „InStyle“ betonte die bewusste Wahl der Accessoires, darunter Perlenohrringe aus der Sammlung von Queen Elizabeth II.

Der gemeinsame Auftritt mit Prinz William fand an einem Ort statt, der für das Paar eine besondere Bedeutung hat: Die Westminster Abbey war bereits im April 2011 Schauplatz ihrer Hochzeit. König Charles betonte in seiner Botschaft zum Commonwealth Day zudem die Rolle des Staatenbundes als „Kraft für das Gute“ in einer Welt voller Herausforderungen.