Neue Epstein-Dokumente bringen Sarah Ferguson erneut in Bedrängnis. Eine Mail von 2010 sorgt jetzt für heftige Kritik.
Epstein-AktenSarah Ferguson leitete Patentochter wohl an Sexualstraftäter weiter

Sarah Ferguson steht wegen neuer Enthüllungen aus den Epstein-Akten erneut in den Schlagzeilen. (Archivbild)
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Die jüngst veröffentlichten Unterlagen aus den Epstein-Akten bringen Sarah Ferguson erneut in Bedrängnis. Wie unter anderem die britische „Sun“ berichtet, leitete die frühere Ehefrau von Andrew Mountbatten-Windsor im November 2010 die Kontaktdaten ihrer damals 22-jährigen Patentochter Poppy Cotterell an den US-Finanzier Jeffrey Epstein weiter.
Zu diesem Zeitpunkt war Epstein bereits wegen Sexualstraftaten an Minderjährigen verurteilt worden und seit rund 16 Monaten wieder auf freiem Fuß. In der E-Mail soll Ferguson geschrieben haben: „Jetzt bist du dran! Alles Liebe.“
Treffen in Manhattan und Jobangebot
Nach Angaben der Zeitung kam es in der Folge zu einem Treffen zwischen Cotterell und Epstein in dessen Stadthaus in Manhattan. Cotterell erklärte, sie habe damals als Praktikantin in einer Kunstgalerie gearbeitet und sei im Zusammenhang mit einer möglichen beruflichen Perspektive vorgestellt worden.

Neue Dokumente werfen Fragen zu Fergies Kontakt zu Jeffrey Epstein auf. (Archivbild)
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Epstein habe ihr angeboten, seine Kunstsammlung zu betreuen. Dieses Angebot habe sie jedoch abgelehnt. Nach eigenen Angaben habe sie ihn danach nicht wieder gesehen. Hinweise auf weitere Kontakte gibt es nach derzeitigem Stand nicht.
Unklare Spende an Kinderhilfsorganisation
Interne Nachrichten aus Epsteins Umfeld sprechen zudem von einer möglichen Spende in Höhe von 100.000 US-Dollar in Cotterells Namen an eine von Dr. Woodson Merrell geleitete Kinderhilfsorganisation. Ob eine entsprechende Zahlung tatsächlich erfolgt ist, bleibt offen. Cotterell betonte gegenüber der „Sun“, sie habe weder eine Spende veranlasst noch von entsprechenden Plänen gewusst.

Veröffentlichtes Material aus den USA bringt die Ex-Frau von Andrew in Erklärungsnot. (Archivbild)
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Darüber hinaus dokumentieren veröffentlichte E-Mails ein auffallend vertrautes Verhältnis zwischen Ferguson und Epstein. In einer Nachricht vom Januar 2010 schrieb sie laut Bericht: „Du bist eine Legende. Ich finde keine Worte für meine Liebe und Dankbarkeit. Ich stehe zu deinen Diensten. Heirate mich einfach.“
Weder Ferguson noch Andrew Mountbatten-Windsor haben sich bislang öffentlich zu den jüngsten Veröffentlichungen geäußert. (jag)

