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Weil ihre Tochter nach GNTM gemobbt wurdeGisele Oppermann zog mittellos nach Brasilien

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Gisele Oppermann muss quasi bei Null anfangen.  (Bild: VOX)

Gisele Oppermann muss quasi bei Null anfangen. (Bild: VOX)

Von der „Heulsuse der Nation“ zur selbstbewussten Auswanderin: In der VOX-Dokusoap „Goodbye Deutschland“ wagte Reality-Urgestein Gisele Oppermann einen Neustart mit Tochter Leni. Doch in Brasilien fehlte dem Ex-Model zunächst alles: Job, Geld, Mann und sogar ein Dach über dem Kopf!

Ruhm und Geld - aber auch jede Menge Beschimpfungen hat ihre Reality-Karriere Gisele Oppermann (38) eingebracht. Um ihrer Tochter Leni (12) zu ersparen, in der Schule weiter wegen der TV-Eskapaden ihrer Mutter gemobbt zu werden, zog die als GNTM-Zicke und -Heulsuse bekannt gewordene Ex-Dschungelcamperin nun in die Heimat ihrer brasilianischen Mutter. Begleitet wurde sie dabei von einem Team von „Goodbye Deutschland“. VOX zeigt den holprigen Start am Küstenort Jericoacoara in der aktuellen Folge.

Finanziert wurde ihr der Neustart von ihrem deutschen Papa, dem sie dafür sehr dankbar war. Doch zu lange wollte sie ihm nicht auf der Tasche liegen, immerhin gehe sie auf die 40 zu, da gehe es ihr natürlich „nicht so gut mit der Situation“. Am liebsten würde sie in dem von ihrem Vater einst in Jericoacoara aufgebauten und nun an einen Brasilianer verpachteten Lokal als Restaurantleiterin einsteigen. „Jahrelange Gastro-Erfahrung“ bringe sie mit, betonte sie und zählte vom Praktikum in einer Großküche bis zum Kellnern im Club verschiedenen Stationen auf.

Vom Laufsteg zum Touri-Restaurant

Lockvogel für ein Touri-Lokal: nicht Giseles Traumjob. (Bild: VOX)

Lockvogel für ein Touri-Lokal: nicht Giseles Traumjob. (Bild: VOX)

Doch der Pächter wollte sie zunächst nur als Lockvogel anstellen, der Gäste für den Laden anwerben sollte. Nach etwas Zögern stimmte Gisele zu, den schlecht bezahlten Job anzunehmen und auf einen späteren Aufstieg zu hoffen. Zuvor wurde bereits ihre schwierige Wohnungssuche gezeigt - monatelang wohnten sie und Leni provisorisch in Touristenunterkünften, ehe sie gegen Ende der Folge endlich eine eigene, spartanisch eingerichtete Bleibe gefunden hatten.

Und noch etwas hatte sich bei Gisele geändert - anfangs noch völlig desinteressiert an einer neuen Liebe stand sie nun plötzlich zwischen zwei Männern, wobei es ihr der in der Sendung nicht gezeigte Rafael etwas mehr angetan hatte: „So was von witzig, so was von männlich“ sei dieser. Darum wollte sie nun mit dem gefühlvollen Handwerker Mahatma (40) Schluss machen, doch irgendwie wollte das nicht so recht klappen.

Giseles Geständnis, einen anderen geküsst zu haben, nahm der dreifache Vater nämlich recht locker auf. Ob es was Ernstes sei? Als sie das noch nicht sicher sagen konnte, überzeugte er sie, einfach den Moment zu genießen: „Jetzt bist du doch hier bei mir.“

Und siehe da, es dauerte nicht lange, da kuschelte sich Gisele wieder lächelnd an ihn und küsste ihn. Vielleicht waren ihre Gefühle für ihn doch größer als gedacht? Wie sie sich schließlich entschied, blieb in der Folge offen, klar aber war: In Brasilien wollten sie und Leni bleiben: „Das Leben ist hier einfach viel, viel lebenswerter.“ (tsch)