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„Kein Ausstieg ohne Einstieg“Wüst garantiert Strom, fordert Tempo bei Gaskraftwerken

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Hendrik Wüst

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) steht beim vorgezogenen Kohleausstieg im Wort.

Ministerpräsident Hendrik Wüst sichert die Stromversorgung in Nordrhein-Westfalen zu, fordert von Berlin aber ein höheres Tempo beim Bau von Gaskraftwerken.

Stromsicherheit in NRW: Wüst garantiert Versorgung trotz früherem Kohle-Ende

Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat den Einwohnern von Nordrhein-Westfalen eine lückenlose Versorgungssicherheit garantiert. Dies gelte trotz des auf das Jahr 2030 vorverlegten Kohleausstiegs und dem Fehlen neuer Gaskraftwerke. „Es kann keinen Ausstieg ohne Einstieg geben“, sagte Wüst laut einer Meldung der dpa in Düsseldorf. „Es wird in jedem Moment in Nordrhein-Westfalen genug Strom da sein.“

Der in NRW für 2030 geplante Abschied von der Braunkohleverstromung kann laut Wüst nur gelingen, wenn rasch neue Kraftwerkskapazitäten ausgeschrieben werden. Er richtete einen dringenden Appell an die schwarz-rote Koalition in Berlin, die fertigen Pläne aus dem Wirtschaftsministerium von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) zügig zu verabschieden und die Ausschreibungsprozesse zu starten. „Also die Uhr tickt unaufhörlich“, so Wüst. „Die Pläne zur Ausschreibung müssen deutlich schneller werden.“

Gaskraftwerke als Absicherung geplant

Bei der vorgesehenen Kraftwerksstrategie handelt es sich um staatliche Zuschüsse für den Bau neuer Gaskraftwerke. Diese sollen im Zuge des Kohle-Aus die Stromversorgung sicherstellen. Sie sind als Reserve gedacht und sollen dann einspringen, wenn der Energiebedarf nicht durch erneuerbare Quellen gedeckt werden kann, zum Beispiel bei fehlender Sonne und Windstille.

Rheinisches Revier zieht früher aus als die Lausitz

Eine Vereinbarung zwischen der Landesregierung aus CDU und Grünen und dem RWE-Konzern sieht für das rheinische Revier einen um acht Jahre beschleunigten Kohleausstieg für 2030 vor. Die Lausitzer Braunkohleregion in Brandenburg hält hingegen am ursprünglichen Ausstiegsjahr 2038 fest. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.