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Sportlerwahl 2025Alexandra Simin sammelt Titel im Taekwondo

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Alexandra Simin in einer Pose des Taekwondo, im Hintergrund sind zwei Männer zu sehen.

Alexandra Simin ist Landesmeisterin im Taekwondo. Sie ist zum zweiten Mal für die Sportlerwahl nominiert.

Alexandra Simin startet für den Taekwondo-Club Schleiden. Mit ihrer Mannschaft gewann sie den Deutschland-Cup.

Trotz ihres noch jungen Alters ist Alexandra Simin bereits zum zweiten Mal für die Wahl zur Sportlerin des Jahres im Kreis Euskirchen nominiert worden. Nicht unverdient, denn auch 2025 hat die 14-Jährige große Fortschritte gemacht. So entschied sie nicht nur die Landesmeisterschaft im Einzel für sich und belegte mit ihrer Mannschaft den dritten Platz, sondern gewann im Oktober in der Mannschaft den Deutschland-Cup, was in ihrer Sportart die deutsche Junioren-Meisterschaft bedeutet.

Außerdem ist sie Mitglied des Landeskaders. Seit dem fünften Lebensjahr betreibt Simin Taekwondo, wobei sie Poomsae für sich gefunden hat, bei dem die Formen des Sportes in einer Einzelchoreografie gezeigt werden. Das erste Turnier bestritt sie im Alter von sechs Jahren, seitdem gewann sie viel Erfahrung auf der Matte.

Die Trainerin schwärmt von Alexandra Simins Motivation

Trainiert wird sie von der zweimaligen Europameisterin im Taekwondo, Jessica Rau, die als Leistungstrainerin in Schleiden aktiv ist. Regelmäßig wird Simin von ihrem Vater zum Training nach Schleiden gefahren. Die Trainerin ist weiterhin von ihrer Elevin überzeugt. „Alexandra ist immer supermotiviert“, lobt sie. Bei Erfolgen sei sie eher zurückhaltend.

Wie bei der erfolgreich abgelegten Prüfung zum 3. Dan, die sie im Frühjahr dieses Jahres absolvierte. „Damit hat sie einen der höchsten schwarzen Gürtel im Verein“, informiert Rau. Stark verbessert habe sich Simin im vergangenen Jahr, so die Trainerin. Wichtig für Poomsae sei die mentale Stärke, die das Mädchen habe. „Wenn die nicht da ist, funktioniert es auf der Fläche nicht“, betont Rau.

Das war besonders in den vergangenen Wochen wichtig. Eine alte Verletzung zwang sie nach dem deutschen Jugendcup zu einer Pause, durch die sie drei wichtige Turniere absagen musste. Der Wiedereinstieg in das Training soll in diesen Tagen geschehen. Viel Physiotherapie und auch mentales Training soll dabei helfen. „Alexandra ist athletisch, talentiert, motiviert und fokussiert“, so Rau.

Doch im nächsten Jahr wartet eine neue Herausforderung auf die junge Sportlerin. Sie wechselt in eine höhere Altersklasse und tritt dann nicht nur gegen ältere Konkurrentinnen an, sondern muss auch neue Formen lernen. Doch da ist Simin entspannt: „Die meisten musste ich bereits für die Dan-Prüfung lernen, so dass es letzten Endes nur noch eine neue Form ist.“