Der Theaterverein Rinnen probt das Stück von Bernd Spehling seit Anfang November. Nach der Premiere ist eine kleine Tournee im März geplant.
Kleinanzeige ins ChaosTheaterverein Rinnen feiert Premiere mit neuem Stück

Turbulent geht es zu beim Zweiakter „Der Teufel liest auch Kleinanzeigen“, den der Theaterverein Rinnen auf die Bühne bringt.
Copyright: Reiner Züll
Sie proben bereits seit Anfang November, um dem Theaterpublikum im Bürgerhaus in Rinnen eine tolle Premiere zu bieten. „Der Teufel liest auch Kleinanzeigen“ heißt der Zweiakter von Bernd Spehling, den die Schauspieler von Einigkeit Rinnen erstmals am Samstag, 28. Februar, zeigen. Anschließend geht es an drei Samstagen im März auf Tournee.
Bei den Aufführungen wird es hoch hergehen – das lassen schon die Proben und die Kurzbeschreibung des Stückes erahnen. Auslöser allen Bühnenschlamassels ist dieses Mal ein Fluglotsenstreik, der dem Lufthansa-Piloten Marcel Freiherr von Hohenstein (gespielt von Bernhard Rahmig) einen freien Tag beschert. Und da Ehegattin Gracia (Astrid Koder) ohnehin gerade mit ihren Kanaster-Damen auf Sylt verweilt, findet der Pilot seine ganz persönliche Streik-Versüßung in der reizenden Stewardess Natalie (Theresa Rosenbaum).
Plötzlich kommt die Ehefrau nach Hause
Wäre da nicht Nachbar Alfons Weidenhelfer (Claude Francois Piton), der durch seine Zeitungsanzeigen alles und jeden um sich herum in Mitleidenschaft zieht. Deshalb wird ihm von Ehefrau Charlotte (Marina Janssen) unter Androhung der Scheidung jegliches Annoncieren verboten.
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Doch ein letztes Mal noch möchte sich Alfons Weidenhelfer fachkundigen Rat als „vielseitig interessierter Hobbyforscher“ einholen und bestellt Gleichgesinnte zu einem Treffpunkt, der sich als ziemlich verhängnisvoll herausstellen soll: die Eingangstür des eigentlich leerstehenden Hauses der von Hohensteins.
„Wohnzimmer gehobenen Standards“ ist das Bühnenbild des Stücks
Von der gut gemeinten Anzeige fühlt sich eine recht illustre Schar von Interessenten angesprochen, die sich in der Wohnung des Freiherren wie zu Hause fühlen. Inmitten dieses bunten Treibens sind auch der Freiherr und seine Stewardess. Das Chaos komplettiert Freifrau von Hohenstein, die vorzeitig heimkehrt und von ihrem Gatten Erklärungen verlangt.
Weitere Darsteller sind Klaus-Bernhard alias Klaus-Bärbel (Johannes Pütz), Harri Eins (René Koder), Wilko Kumpelsbach (Axel Chmielecki), Beate Schnarkenheimer (Christa Hilger), Agathe Heiden (Elisabeth Servaty) und Pauline (Yvonne Felser). Die Spielleitung liegt bei Lydia Rosenbaum, als Souffleuse agiert Tanja Pütz.
Für das Stück wurde als Bühnenbild ein „Wohnzimmer gehobenen Standards“ geschaffen. Daran gearbeitet haben René Koder, Sky Koder, Andreas Bellgardt, Bernhard Rahmig, Johannes Pütz, Björn Janssen, Nico Pütz, Robert Winkens, Swen Vetter, Tobi Siegert, Harald Boden und Claude-Francois Piton. Bei den Aufführungen sind Sky Koder und Elisabeth Hudzik für die Technik verantwortlich.
Die Aufführungen
Die Premiere im Bürgerhaus Rinnen findet am Samstag, 28. Februar, um 19 Uhr statt. Eine weitere Aufführung ist am Sonntag, 1. März, um 16 Uhr. Weitere Aufführungen finden statt am Samstag, 7. März, um 19 Uhr im Dorfsaal in Harperscheid, am Samstag, 14. März, um 20 Uhr im Kursaal in Gemünd und am Samstag, 21. März, um 20 Uhr im Bürgerhaus in Kallmuth.

