Bis zum 20. März gibt es für Pendler wieder Möglichkeiten, von Köln und Düsseldorf auch mit dem Zug nach Wuppertal und Hagen zu kommen.
Strecke Köln-HagenBahn hofft bei Generalsanierung auf Entspannung

Ein Zug der Linie RE4 steht im Wuppertaler Hauptbahnhof. Bis zum 20. März fahren wieder S-Bahn und Regionalzüge eingeschränkt zwischen Düsseldorf, Wuppertal und Hagen. Foto: dpa
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Die Bahn hofft auf Entspannung, die Pendlerinnen und Pendler auch. Zumindest für vier Wochen. Seit Freitag fahren auf der wegen der Generalsanierung gesperrten Strecke Köln-Wuppertal-Hagen wieder ein paar Regionalzüge bis zum 20. März, allerdings von Düsseldorf. Der Abschnitt Köln-Wuppertal bleibt weiter dicht, weil es dort im Gegensatz zum Abschnitt Wuppertal-Hagen nur zwei statt vier Gleise gibt.
Für Fahrgäste zwischen Köln und Wuppertal gibt es jetzt eine schnellere Alternative als den Bus. Sie können mit Regionalzügen oder der S-Bahn bis Düsseldorf Hauptbahnhof und von dort weiter mit dem Zug Richtung Wuppertal fahren. Das ist deutlich schneller als der Schienenersatzverkehr, der sich in den vergangenen beiden Wochen über die Autobahn 46 quälen müsste.
Im Einzelnen bedeutet das: Von Düsseldorf über Wuppertal nach Hagen fahren wieder durchgehende Züge der Linien RE4 (Mönchengladbach-Düsseldorf-Wuppertal-Hagen-Dortmund) und RE13 (Venlo-Mönchengladbach-Düsseldorf-Wuppertal-Hagen-Hamm), allerdings mit Einschränkungen. Der RE4 hält nicht in Wuppertal-Oberbarmen, Schwelm und Ennepetal, der RE13 immerhin in Wuppertal-Oberbarmen.
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Bei den S-Bahnen sieht es wie folgt aus: Die S8 und die S9 werden zwischen Hagen Hauptbahnhof und Wuppertal-Oberbarmen ausgedünnt, die S28 fällt zwischen Wuppertal Vohwinkel und Wuppertal Hauptbahnhof komplett aus. Das geht nicht anders, weil nur zwei von vier Gleisen genutzt werden können.
Bis zur nächsten Vollsperrung vom 20. März bis 3. April will die Deutsche Bahn den Schienenersatzverkehr verbessern. Die Verkehrsverbünde go.Rheinland und Rhein-Ruhr hatten am Freitag heftige Kritik geübt und eine lange Mängelliste vorgelegt. Die Busfahrer hätten geringe bis keine Ortskenntnisse, die Fahrpläne würden nicht eingehalten, die Fahrzeug-Reserve sei viel zu gering, teilweise würden die zugesagten Gelenkbusse mit mehr Sitzplätzen nicht eingesetzt. Auch die Fahrgastinformationen seien mangelhaft.
