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Rathaus-GalerieLeverkusener Doppelsieg beim Pänzpokal 2026

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Die Schlebuscher Pänz durften als Sieger ihren Tanz noch einmal aufführen.

Die Schlebuscher Pänz durften als Sieger ihren Tanz noch einmal aufführen.

Zum ersten Mal hatte es im Vorfeld des Wettbewerbs eine Vorausscheidung gegeben.

Verdient hätten den Sieg natürlich alle gehabt. Wohl niemand, der am Samstagmittag als Zuschauer beim Leverkusener Pänzpokal in der Rathaus-Galerie dabei war, würde das abstreiten. Denn jedes der insgesamt 257 Pänz – egal ob von den Minis oder den Großen – hatte dafür gesorgt, dass die Schaulustigen vor der Bühne oder auf den Rängen bestens unterhalten waren.

Aber der Pänzpokal, der in diesem Jahr zum zwölften Mal stattfand, ist eben ein Wettbewerb. Und am Ende durften sich zwei Leverkusener Tanzgruppen am meisten freuen. Bei den Minis gewannen die Tänzerinnen und Tänzer der Roten Funken und den offiziellen Pänzpokal holte sich die KG Grün-Weiß Schlebusch.

Reichlich schaulustiges Publikum fand sich vor der Bühne und auf den „Rängen“ in der Rathaus-Galerie ein.

Reichlich schaulustiges Publikum fand sich vor der Bühne und auf den „Rängen“ in der Rathaus-Galerie ein.

Sieben Gruppen waren im Tanzwettstreit um den Minipänzpokal angetreten: die KG Grün-Weiß Schlebusch, die Stadtgarde Opladen, die DJK Montania Kürten, die Wiesdorfer Rheinkadetten, die KG Gemütlichkeit Kerpen, die KG Feuerwehr Opladen und die Roten Funken. Beim Pänzpokal standen die Erftpänz Bliesheim (3. Platz am Ende), Grün-Weiß Schlebusch, das Rüsrother Carnevals Comitee (2. Platz), die Wibbelstätzje der KG Fidele Böschjpnge Bärbroich und die Wiesdorfer Rheinkadetten.

Im Vorfeld hatten die Organisatoren der Roten Funken um Anke Timm erstmals einen Vorentscheid veranstaltet. Aus dem hatten sich die besten fünf Gruppen fürs Pänzpokal-Finale qualifiziert. „Das Interesse ist in den vergangenen Jahren massiv gestiegen“, berichtet Timm am Rande des Finals in der Rathaus-Galerie. Deshalb habe man sich etwas überlegen müssen, es wurde zu voll. Auch für die Rathaus-Galerie, wo schließlich an einem Samstag auch noch ein regulärer Einkaufstag ist.

„Dann haben wir uns spontan überlegt, wie wir trotzdem allen die Möglichkeit bieten können, zu tanzen“, sagt Timm. Und das ging dann eben beim Vorentscheid. Im Finale dann hatte jede Gruppe zehn Minuten Zeit. Ob sie die mit einem oder mit mehreren Tänzen füllen, bleibt den Tänzerinnen und Tänzern überlassen.

Anfangs, als der Pänzpokal erfunden wurde, habe man ans „Einzugsgebiet Rathaus-Galerie“ gedacht, so Timm. Das heißt, die Gruppen kamen aus der näheren Umgebung. Inzwischen kommen sie, wie die zwölfte Auflage belegt, aber zum Beispiel auch von etwas weiter weg: aus Kerpen, Erftstadt oder Rösrath. „Der Bedarf ist bei allen Tanzkorps da“, schließt Anke Timm daraus.

Wer am Ende den Pänzpokal bekommt, entscheidet eine in diesem Jahr sechsköpfige Jury: Stefan Biggeleben (Tanzschule Kaechele), Annegret Bruchhausen-Scholich (Bürgermeisterin), Heinz Haase (FLK-Senat und Wertungsrichter), Martina Houben (Marimars Tanztempel), Johannes Weckwerth (Radio Leverkusen) und Diana Ganser („Die hat Karneval im Blut“, Anke Timm). Sie vergeben Punkte, die dann zusammengezählt die Siegergruppe des Pänzpokals ergeben.