Das für weiterführende Schulen gegründete Netzwerk will sich erweitern und umbenennen.
ElternvertreterLeverkusener Stadtschulpflegschaft öffnet sich für Grundschulen

Die Astrid-Lindgren-Schule ist eine von 24 Leverkusener Grundschulen – zuletzt hatte sie am Mausklasse-Projekt teilgenommen.
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Die Stadtschulpflegschaft der weiterführenden Schulen in Leverkusen (SWS) will weiter wachsen – und öffnet sich künftig auch für die Grundschulen. Geplant sind eine Satzungsänderung und ein neuer Name. Bereits zur Gründung vor rund zwei Jahren sei die Erweiterung vorgesehen gewesen, schreibt die Vorsitzende Silke Ratte.
Viele gemeinsame Themen
Die Öffnung sei ein logischer Schritt: Viele Themen bewegten Eltern unabhängig von der Schulform. Beispiele seien Schulwegsicherung, Schulbau und -sanierung sowie Inklusion. Für die Grundschulen dränge zudem der Rechtsanspruch auf offene Ganztagsbetreuung (OGS). Dass Interesse vorhanden ist, zeigte sich: Bereits zur letzten Sitzung kamen Vertreter aus sieben Grundschulen – und fanden weitere Anknüpfungspunkte, etwa bei der Ferienbetreuung oder dem Übergang von der Kita in die Schule.
Die SWS vertritt bislang Eltern aller drei Realschulen, der Sekundarschule, beider Gesamtschulen, der fünf Gymnasien sowie der Förderschulen Hugo-Kükelhaus-Schule und Schule An der Wupper. Sie hat einen Sitz als beratendes Mitglied im Bildungsausschuss und führt regelmäßige Gespräche mit Politik und Verwaltung. Hier setzte sich die SWS erfolgreich für den Erhalt der Schulbudgets ein und begleitete die Einführung der Berufsorientierungs-App beAzubi.
Die SWS will nun die Leitungen aller 24 Leverkusener Grundschulen anschreiben und um Kontakt zu den Elternvertretern bitten. Vorsitzende der Schulpflegschaften oder ihre Vertreter können sich per Mail an kontakt@sws-lev.de wenden. Eine Einladung zur nächsten Sitzung Ende April folgt dann.

