Die Busse der Ovag und ihrer Auftragsunternehmen sollen am Freitag und Samstag planmäßig in Oberberg verkehren.
Busse und BahnOberbergs Binnenverkehr vom Streik nicht betroffen

Die Busse der Ovag sollen nach Plan fahren.
Copyright: Ovag (Archivfoto)
Von den Streiks im Bus- und Bahnverkehr, zu denen die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi für Freitag und Samstag, 27. und 28. Februar, bundesweit aufgerufen hat, ist die Oberbergische Verkehrsgesellschaft Ovag und ihre Auftragsunternehmen nicht betroffen. Das hat Ovag-Geschäftsführerin Corinna Güllner auf Anfrage dieser Zeitung mitgeteilt.
Tarifrunde mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband NRW
„In diesen Verkehren gelten andere Tarifverträge, in denen derzeit noch Friedenspflicht herrscht“, so Güllner. Auch bei der Deutschen Bahn würden andere Tarifverträge gelten. „Es gibt also keine Auswirkungen für den Binnenverkehr im Kreisgebiet“, sagt die Ovag-Geschäftsführerin.
Möglich sei es allerdings, dass es zu Streiks bei den in den Oberbergischen Kreis „ein- und ausbrechenden“ Linien komme – etwa von der Wupsi (Mobilitätsanbieter in Leverkusen und dem Rheinisch-Bergischen Kreis) oder den Stadtwerken Remscheid. „Wenn wir darüber Informationen haben, verweisen wir darauf in unseren Kommunikationskanälen, ansonsten verweisen wir auf die Seite des VRS, der den Überblick über das gesamte Verbundgebiet hat“, so Güllner.
Hintergrund: Nächste Tarifrunde Die angekündigten Arbeitsniederlegungen stehen im Zusammenhang mit der nächsten Tarifrunde mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband NRW, die auf Montag und Dienstag, 2. und 3. März, terminiert sind.
In Köln und Bonn wird für Freitag und Samstag im Gegensatz zum Oberbergischen Kreis mit massiven streikbedingten Auswirkungen auf den öffentlichen Personennahverkehr gerechnet.

