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Handball-BundesligaVfL Gummersbach nimmt mit sicherem Sieg Revanche gegen Eisenach

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Miro Schluroff beim Wurf.

Miro Schluroff traf von Beginn an nach Belieben und war mit zwölf Treffern der beste Werfer des Spiels.

VfL Gummersbach gewinnt in der ausverkauften Schwalbe-Arena gegen den ThSV Eisenach mit 35:27 (17:13). 

Nach dem Abpfiff fasste Kay Smits die Partie zusammen: „Es war kein perfektes Spiel, aber wir haben die zwei Punkte und haben uns nicht überraschen lassen und Fehler gemacht wie im Hinspiel.“ Das hatten die Gummersbacher gegen entfesselt   aufspielende Eisenacher 29:32 verloren. Die Revanche dafür gelang nun in der mit 4132 Zuschauern ausverkauften Schwalbe-Arena mit einem 35:27 (17:13)-Sieg gegen den ThSV Eisenach, der nach wie vor auf den ersten Auswärtserfolg der Saison wartet. Die Gummersbacher halten mit dem zweiten Sieg nach der Winterpause den Anschluss an die oberen Plätze.

Nach der Ausleihe von Joao Gomes zum FC Porto steht der 16-köpfige Kader der Gummersbacher. Angeführt von Kapitän Julian Köster und dem mit zwölf Toren überragenden Miro Schluroff setzten die Hausherren von Beginn auf Tempo, um schnelle Tore zu erzielen und sich nicht mit der unangenehmen Abwehr der Eisenacher auseinander setzten zu müssen. Dazu kam ein starker Torhüter Dominik Kuzmanonovic mit 14 Paraden. Dagegen brauchte sein Gegenüber Matija Spikic (12 Paraden) einige Zeit, um ins Spiel zu finden.

Der VfL Gummersbach erhöhte bis auf 28:20

 „Am Anfang haben wir uns in der Abwehr schwergetan, denn Eisenach hat überall Löcher in unsere Defensive gerissen“, sagte VfL-Trainer Gudjon Valur Sigurdsson. Seine Mannschaft sei gut übers Tempo gekommen und habe gute Tore erzielt. „Bei Sechs-gegen Sechs haben wir uns in der ersten Halbzeit schwergetan“, so Sigurdsson.

Der VfL führte mit 7:5 (8.), als er sich die ersten Fehlwürfe nahm. Beim 7:7 (12.) hatten die Gäste ausgeglichen, das Spiel, das bis dahin auf Augenhöhe geführt wurde, drehen konnten sie nicht. Im Gegenteil, der VfL setzte sich nun ab und führte nach einem 3:0-Lauf mit 14:9 (19.). Nach dem Wiederanpfiff erhöhten die Gummersbacher die Führung, nachdem Bertram Obling einen Siebenmeter gegen den ansonsten sicheren Felix Aellen gehalten hatte, auf 28:20 (45.)

Mit acht Toren zu gewinnen, macht mich mehr als zufrieden
Gudjon Valur Sigurdsson, Trainer des VfL Gummersbach

Für den VfL folgten über fünf Minuten ohne Tor, dafür aber mit Fehlwürfen und technischen Fehlern. Eisenach verkürzte mit einem 3:0-Lauf auf 23:28, ehe Miro Schluroff mit seinem Treffer zum 29:23 (51.) die kurze Durststrecke beendete.

Eisenach nahm eine letzte Auszeit (55.), stellte auf den siebten Feldspieler um, doch der VfL fuhr einen sicheren Sieg ein, bei dem Kay Smits per Siebenmeter zum 35:27-Endstand traf. Den Treffer zum Happy End verpasste Dominik Kuzmanovic, der mit dem Schlusspfiff am leeren Eisenacher Tor vorbei warf.

„Mit acht Toren zu gewinnen, macht mich mehr als zufrieden. Wir haben eine konstante Leistung gezeigt“, zog der VfL-Trainer sein Resümee. Sein Gegenüber Sebastian Hinze zeigte sich unzufrieden mit dem Ergebnis, da sich seine Mannschaft über weite Strecken gut präsentiert habe.

Weiter geht es für den VfL am Samstag, 28. Februar, 20 Uhr, gegen den Tabellennachbarn THW Kiel.


Tore VfL Gummersbach: Vidarsson (2), Kodrin (2), Köster (6), Häseler (1), Schluroff (12), Hallbäck (3), Horzen (1), Kiesler (1), Smits (7/2).

Tore ThSV Eisenach: Joelsson (2), Beneke (1), Attenhofer (3), Walz (2), Allen (7/3), Solak (4), Seitz (3), Büchner (3), Leu (2).