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FVM-PokalFußball-Nachwuchs hofft auf Überraschungen in Frömmersbach und Waldbröl

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Kinder spielen auf einem Sportplatz.

Im FVM-Pokal warten auf die Teams aus Frömmersbach und Waldbröl echte Herausforderungen.

Frömmersbach und Waldbröl empfangen im FVM-Pokal klassenhöhere Gegner und setzen dabei auf Heimstärke und Außenseiterchancen.

Sowohl die A-Junioren des SV Frömmersbach als auch die B-Junioren des RS 19 Waldbröl stehen in der ersten Runde des FVM-Pokals vor echten Highlights.

SV Frömmersbach – JSG Erft Euskirchen (Mittwoch, 19.30 Uhr)

Für die A-Junioren des SV Frömmersbach steht heute Abend ein ganz besonderes Spiel an. In der ersten Runde des FVM-Pokals empfängt der Tabellenzweite der Sonderstaffel die JSG Erft Euskirchen, die in der Fußball-Bezirksliga oben mitspielen. Für Frömmersbachs Trainer Michael Otten ist die Partie ein echtes Ereignis: „So oft kommt das nicht vor“, sagt er. Entsprechend groß ist die Vorfreude beim Außenseiter, der sich durch den Einzug ins Kreispokalfinale für das Spiel qualifiziert hat.

Die Rollen sind klar verteilt. Euskirchen reist als klassenhöherer Favorit an und belegt derzeit einen Spitzenplatz in der Bezirksliga. Otten macht sich nichts vor: „Ich schätze den Gegner schon gut ein, die spielen um den Aufstieg.“ Besonders zwei Offensivspieler hat der SVF-Coach im Blick: „Die haben zwei gefährliche Stürmer.“

Trotzdem geben sich die Frömmersbacher selbstbewusst. „Wir nehmen die Herausforderung gerne an“, betont Otten. „Der Gegner ist stark, aber wir werden uns unsere Chancen erarbeiten.“ Das Ziel formuliert der SV-Trainer klar: „Wir wollen in die nächste Runde.“ Dabei setzen die Gastgeber auf ihre Heimstärke. „Wir spielen zu Hause und hoffen auf viele Zuschauer – wir wollen Tore schießen“, so Otten.

RS 19 Waldbröl – SC Fortuna Bonn (Mittwoch, 19 Uhr)

Auch die B-Junioren des RS 19 Waldbröl fiebern einem besonderen Pokalabend entgegen. In der ersten Runde des FVM-Pokals empfängt die Waldbröler U17 den SC Fortuna Bonn an der Maibuche. Die Ausgangslage ist ähnlich klar verteilt – zumal RS 19 geschwächt in die Partie geht. „Personell haben wir ein paar Probleme, einige Langzeitverletzte und ein paar Angeschlagene“, sagt Waldbröls Trainer Ramazan Ulusoy. Sechs bis sieben Stammspieler werden fehlen. Dennoch will Ulusoy die Gelegenheit nutzen: „Die Jungs, die sich das erarbeitet haben, haben es auch verdient, da zu spielen.“

Mit Fortuna Bonn wartet ein spielstarker Gegner auf die Oberberger. „Sie treffen schnellere Entscheidungen, und auch der Spielfluss ist sehr schnell“, beschreibt Ulusoy die Qualität der Gäste. Besonders über die Außenbahnen sieht er die Stärke der Bonner. Entsprechend lautet sein Plan: „Die Außenspieler rausnehmen.“ Klar sei aber auch: „Wenn die uns überlaufen, wird es schwer.“ Deshalb sei „Arbeit gegen den Ball der Schlüssel zum Erfolg“.

Neben der taktischen Vorbereitung soll der Pokalabend aber auch genossen werden. „Gelassen rangehen und genießen“ gibt der Waldbröler Trainer als Devise aus – verbunden mit einem Funken Hoffnung: „Vielleicht passiert ja doch eine Sensation.“ Unterstützung ist ihm gewiss: „Bonn kann sich auf was gefasst machen, was die Atmosphäre angeht“, sagt Ulusoy.