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„Create, Brand, Shine“Nachwuchsdesigner des Rheinisch-Bergischen Kreises gestalten ihre eigenen Brands

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Eine Jugendliche gestaltet ein Logo auf einem Blatt Papier mit Markern.

Jugendliche designen ihre eigenen Logos und Marken im Digital Making Place, Osterferienworkshop 2026, zdi-Netzwerk MINT Rhein-Berg

In einem Workshop tobten sich die Jugendlichen aus und entwickelten ihre eigene Marke samt Logo mit 3D-Druckern und Lasercuttern.

Der Nachwuchs im Bereich Design steht schon in den Startlöchern: Beim kreisweiten Workshop „Logo Factory – Build your Brand“ entwickelten zehn Jugendliche ab 13 Jahren im zdi-Netzwerk Mint Rhein-Berg eigene Marken inklusive eines passenden Logos, das sie beispielsweise auf T-Shirts und Hoodies druckten.

Individuelle Mode von jungen Designerinnen und Designern sei das Ergebnis der Arbeit im Digital Making Place in Gladbach gewesen – ganz nach dem Motto „Create. Brand. Shine.“ (Erschaffe. Kennzeichne. Strahle.), heißt es in einer Mitteilung des Kreises dazu.

Teilnehmende arbeiteten mit 3d-Druckern und Lasercuttern

„Es ist spannend, ein eigenes Logo zu entwerfen und ein Produkt komplett selbst zu gestalten“, sagte eine Teilnehmerin. Doch vor dem eigenen Logo muss zunächst eine Idee für die Marke entwickelt werden. Der kreative Prozess startete laut Kreis damit, dass sich die Jugendlichen zunächst überlegen mussten, wie ihre Marke heißen und – ebenso wichtig – wofür sie stehen soll. Darauf folgte die Auseinandersetzung damit, welche Farben, Formen und Schriften dazu passen.

Als die erste Idee feststand, ging es für die Jugendlichen an die Rechner, um die Logos zu gestalten. Im Anschluss standen ihnen nach Angaben des Kreises professionelle 3D-Drucker, Lasercutter, Stickmaschinen und Plotter zur Verfügung, mit denen sie ihre digitalen Entwürfe zum Beispiel auf Textilien und Accessoires druckten. Den Lasercutter etwa nutzten sie dazu, die Logos zu produzieren und auszuschneiden. „Am Ende erschufen die Teilnehmenden Unikate mit ihrer ganz persönlichen Handschrift“, teilt der Kreis dazu mit.

Eigene Firmen zu gründen, planen die Nachwuchsdesigner

Ziel des Workshops sei es gewesen, gestalterisches Know-how sowie spielerisch digitale Kompetenzen und technisches Verständnis zu vermitteln. Die Jugendlichen hätten „moderne Produktionsverfahren“ kennengelernt und eigenständig an den Geräten gearbeitet. Vor allem aber hätten sie erlebt, „wie aus einer Idee ein fertiges Produkt entsteht“.

Am Ende hätten die Nachwuchsdesignerinnen und -designer aber nicht nur mit einem kreativen Logo den Workshop verlassen, sondern auch mit Plänen, später ihre eigenen Firmen zu gründen. Künftig wollen sie sich nach Angaben des Kreises in der Automobilbranche, der Modewelt und der Tierzucht engagieren. „Die Grundlage dafür haben sie bereits gelegt“, lautet das Resümee des Kreises.