Die Schulgemeinschaft sammelte Lebensmittel und Hygieneartikel, um damit Geschenkboxen für Bewohnern der Obdachlosen-Unterkunft zusammenzustellen.
Aktion des St.-Ursula-GymnasiumsSo halfen Schüler aus Brühl Obdachlosen in Notunterkunft

Schüler des St.-Ursula-Gymnasiums kamen zur Übergabe der Geschenkboxen zur Notunterkunft für Obdachlose am Brühler Lupinenweg.
Copyright: Stadt Brühl
Die Eindrücke, die die Schülerinnen und Schüler des Erzbischöflichen St.-Ursula-Gymnasiums in Brühl im Rahmen einer Hilfsaktion gewannen, werden ihnen wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Über viele Wochen sammelte die Schulgemeinschaft haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel, um damit Boxen für die Bewohnerinnen und Bewohnern der städtischen Unterkunft für Obdachlose am Lupinenweg zusammenzustellen.
Rund 170 dieser Geschenkboxen habe man letztlich gepackt, so die Schule. Diese wurden dann in Kooperation mit dem Sozialdienst Katholischer Männer im Rhein-Erft-Kreis und der Stadt Brühl stellvertretend für die gesamte beteiligte Schülerschaft von einigen Zehntklässlern übergeben.
Dabei konnten sich die Mädchen und Jungen nicht nur einen Eindruck von der Unterkunft und der dortigen Betreuung verschaffen, sie kamen auch mit den Bewohnerinnen und Bewohner zusammen und nahmen gemeinsam an einem Mittagessen teil, welches durch engagierte Ehrenamtliche zubereitet wird.
Die Idee zur Sammelaktion entstand im Religionsunterricht
Entstanden war die Idee zu der Aktion bei der Beschäftigung mit dem Thema Obdachlosigkeit im Religionsunterricht. „Da alle Beteiligten von dem Projekt profitieren, soll es keine einmalige Aktion gewesen sein“, so der städtische Sozialdezernent Gerno Böll, der sich vor allem bei allen Spenderinnen und Spendern herzlich bedankte. Stefanie Domsch besuchte als zuständige Mitarbeiterin des SKM am Lupinenweg außerdem das St.-Ursula-Gymnasium und berichtete über ihre Tätigkeit.
Derzeit leben 88 Menschen in insgesamt fünf Häuserreihen der Unterkunft. Der SKM betreut diese im Auftrag der Stadt Brühl und unterstützt bei vielen Problemen des täglichen Lebens etwa im Umgang mit Geld, bei Wohnungssuche und Behördengängen. Die Betreuung verfolgt das Ziel, die persönliche Handlungsfähigkeit der Bewohnerschaft dauerhaft wiederherzustellen.

